https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/issue/feed Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare 2022-05-12T08:02:45+02:00 Andreas Ferus a.ferus@akbild.ac.at Open Journal Systems <p>Die Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (kurz: Mitteilungen der VÖB) sind eine dem&nbsp;"Fair Open Access"-Gedanken folgende Diamond Open Access-Fachzeitschrift - d.h. es werden weder APCs (article processing charges) noch andere Gebühren (submission charges etc.) für die Veröffentlichung von Beiträgen verrechnet - mit einem disziplinären Schwerpunkt im Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaften. Hinsichtlich des Urheber*innenrechts handelt es sich bei den Mitteilungen der VÖB um ein sog. RoMEO green journal, d.h. die AutorInnen behalten sämtliche Verwertungsrechte an ihren Beiträgen und räumen der VÖB lediglich das Recht auf deren zeitlich unbegrenzte Einspeicherung in Datenbanken, Verbreitung und Wiedergabe sowohl in elektronischer als auch gedruckter Form ein. Für alle veröffentlichten Beiträge kommt die Creative-Commons-Lizenz Namensnennung 4.0 International zur Anwendung.</p> https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/7038 Sprache, ein Ort sozialen Lebens. Zum geschlechterinklusiven und diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch 2022-03-11T15:33:37+01:00 Lisa Appiano lisa.appiano@univie.ac.at <p>Der Beitrag befasst sich mit der Debatte über den geschlechterinklusiven und diskriminierungssensiblen Gebrauch von Sprache, wie sie seit vielen Jahren an österreichischen Universitäten geführt wird. Die Debatte soll als eine ausgewiesen werden, die grundlegend ethische Fragestellungen aufwirft: Die Frage nach den Möglichkeiten unseres Handelns in einer (Sprach-)Gemeinschaft und der Verantwortung für ein solches Handeln. Im Beitrag wird für einen reflexiven und nachdenklichen Umgang mit den eigenen sprachlichen Voraussetzungen plädiert. Zudem wird bekräftigt, dass Sprache ein zentrales Handlungsfeld der Gleichstellungsarbeit an Universitäten ist.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Lisa Appiano https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/7180 Lesbische und queere Feminismen. Ein binnenfeministisches Reibungsverhältnis 2022-04-02T14:42:03+02:00 Dani Baumgartner bibliothek@frauensolidaritaet.org <p>Der Aufsatz zeigt aktuelle und historische Spannungsfelder zwischen lesbisch-feministischen und queer-feministischen Strömungen, aber auch gemeinsame politische Anliegen auf. Als Teil feministischer Öffentlichkeiten sind frauenspezifische/feministische Archive, Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen Teil dieser Auseinandersetzungen, die durchaus auch respektvoll geführt werden können.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Dani Baumgartner https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/6917 Die Erschließung historischer Bibliotheken von Frauen 2022-03-04T12:59:48+01:00 Dagmar Jank xxx@xxx.de <p>Historische Bibliotheken von Frauen gehören zum buchkulturellen Erbe eines Landes. Ihre Erschließung ist eine wichtige Aufgabe der bestandshaltenden Gedächtnisinstitutionen. Der Beitrag zeigt zunächst anhand ausgewählter Beispiele, welche Erschließungsinstrumente für Bibliotheken von Fürstinnen, Schriftstellerinnen, Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen existieren. Im Ausblick werden einige Vorschläge unterbreitet, deren Umsetzung die weitere Erforschung dieser wichtigen Quellen befördern könnte.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Dagmar Jank https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/6992 „Frauen haben bewiesen, daß sie im Bibliotheksdienst sehr Gutes leisten können.“ Zum Bild der Frau in den Mitteilungen der Vereinigung der österreichischen Bibliothekarinnen und Bibliothekare 2022-03-10T13:00:12+01:00 Susanne Blumesberger susanne.blumesberger@univie.ac.at <p>Der Beitrag soll anhand der <em>Mitteilungen der Vereinigung der österreichischen Bibliothekarinnen und Bibliothekare</em>, einer für die österreichische Bibliothekslandschaft wichtigen Zeitschrift, einen Einblick geben, wie Bibliothekarinnen von Berufskolleg*innen ab den frühen 1950er Jahren präsentiert und wahrgenommen wurden. Mit der Erschließung dieser Ressource, die zugleich auch das Publikationsorgan dieses Beitrages ist, wird ein neuer Blick auf die Thematik gerichtet. Die Mitteilungen geben insgesamt eine gute Übersicht über den Wandel des österreichischen Bibliothekswesens und über Persönlichkeiten, die die Bibliotheken mitgestalteten und wichtige Initiativen setzten. Dass daran von Beginn an sehr viele Frauen wegweisend involviert waren, obwohl sie zunächst nur vereinzelt leitende Positionen einnahmen, lässt sich an den Berichten und Darstellungen aus mehr als 70 Jahren gut ablesen.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Susanne Blumesberger https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/7265 Vernetzte Dokumentationsarbeit in feministisch ausgerichteten Archiven und Bibliotheken 2022-04-12T14:59:27+02:00 Susanne Blumesberger susanne.blumesberger@univie.ac.at Li Gerhalter li.gerhalter@univie.ac.at Lydia Jammernegg lydia.jammernegg@onb.ac.at 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Susanne Blumesberger, Li Gerhalter, Lydia Jammernegg https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/6886 STICHWORT. Bewegung archivieren 2022-02-28T09:47:11+01:00 Margit Hauser office@stichwort.or.at <p>Feministische Archive und Bibliotheken sind wesentlich für die Weitergabe von Frauen- und Lesben(bewegungs)geschichte. Der Artikel stellt das feministische Archiv STICHWORT (Wien) vor, zeigt einige Besonderheiten bei Bestandsaufbau und Erschließung und skizziert die sich verändernde Nutzung und die Kommunikation innerhalb frauenbewegter Zusammenhänge.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Margit Hauser https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/7127 „Die Wienerinnen laufen bei helllichtem Tage in Hosen herum.“ Ein intersektionaler Blick in die Bestände von Selbstzeugnissammlungen 2022-03-30T09:27:20+02:00 Li Gerhalter li.gerhalter@univie.ac.at <p>Selbstzeugnisse wie Tagebücher oder Lebenserinnerungen sind etablierte Quellen für die historische, die kultur- und literaturwissenschaftliche Forschung. Dazu konnten inzwischen eigene Archivbestände aufgebaut werden, die nach inhaltlichem Fokus sehr unterschiedlich zusammengesetzt sind. Mit einem intersektionalen Blick werden in dem Beitrag einige dieser Verschiedenheiten erfragt: Sind Frauen und Männer in den Sammlungen unterschiedlich häufig dokumentiert? Gibt es dabei einen Unterschied in künstlerisch, wissenschaftlich oder politisch ausgerichteten Beständen und den alltagshistorisch ausgerichteten? Sind Frauen und Männer hier möglicherweise mit anderen auto/biografischen Formaten vertreten? Und wie steht es um Angehörige verschiedener sozialer Schichten? Gibt es auch Tagebücher von Arbeiter:innen oder Dienstbot:innen in den Archiven? Der systematische Vergleich legt strukturelle Ungleichheiten in Sammlungsbeständen frei und zeigt die direkten Auswirkungen von Dokumentationspolitiken, die nachhaltig beeinflussen, welche Quellen schließlich der Forschung zur Verfügung stehen – und welche nicht.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Li Gerhalter https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/6993 Living archives for the future: Ein Plädoyer für das Sammeln und Archivieren von feministischen Zines 2022-03-10T13:07:46+01:00 Elke Zobl elke.zobl@sbg.ac.at <p>Von der historischen Frauenbewegung bis zur gegenwärtigen queer-feministischen Bewegung haben Feministinnen ihre Anliegen in selbstpublizierten, oft handgemachten Zeitschriften, Pamphleten und Flyern kundgetan. Feministische Zines (selbst-produzierte und -vertriebene Magazine) zeigen eindringlich, dass sich viele Mädchen*, junge Frauen*, LGBTQI und marginalisierte Menschen in der Gesellschaft und in den Massenmedien nicht gehört oder miss-repräsentiert fühlen. Sie produzieren daher ihre eigenen, alternativen Medien, in denen sie selbstdefinierte und ermächtigende Bilder, Inhalte und Netzwerke entwerfen und gesellschaftliche Kritik üben. Insbesondere in der „Riot Grrrl Bewegung“ ist eine Vielzahl an Zines entstanden. Ein Teil davon fand Eingang in die „Grrrl Zine Sammlung“ an der Universität Salzburg. In diesem Beitrag lege ich dar, was sogenannte „Grrrl Zines“ sind, warum wir sie sammeln sollten und welche Archive und Bibliotheken dies bereits tun. Obwohl es verschiedene Herausforderungen dabei gibt, argumentiere ich, dass Zines als wichtige, wenn auch unkonventionelle, chaotische und schwierig zu archivierende Artefakte und als ‚living archives‘ von Archiven und Bibliotheken gesammelt werden sollten.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Elke Zobl https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/7118 Frauen – Information – Dokumentation – Archiv. Das feministische Netzwerk frida 2022-03-19T15:11:53+01:00 Li Gerhalter li.gerhalter@univie.ac.at <p><em>frida</em>, der „Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich“ feiert 2022 das 30-jährige Bestehen. Im Kontext dieses Jubiläums wurde auch das vorliegende Themenheft der <em>Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen &amp; Bibliothekare</em> herausgebracht. In diesem Text werden Stationen der vergangenen – ersten – 30 Jahre des feministischen Netzwerks <em>frida</em> berichtet. Neben den verschiedenen Aktivitäten sollen hier insbesondere die einzelnen Frauen* sichtbar gemacht werden, die das Netzwerk durch ihr persönliches Engagement ausgemacht haben und ausmachen.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Li Gerhalter https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/6918 „Wissen, Können und Herzblut“. Persönliche Statements zum 30jährigen Bestehen von frida 2022-03-04T13:04:02+01:00 Hildegard Steger-Mauerhofer xxx@frida.at Hanna Hacker xxx@frida.at Sieglinde Osiebe xxx@frida.at Traude Pietsch xxx@frida.at Roberta Schaller-Steidl xxx@frida.at Gertraud Seiser xxx@frida.at Claudia Spring xxx@frida.at Christine Stromberger xxx@frida.at Madeleine Wolensky xxx@frida.at Kirstin Breitenfellner xxx@frida.at Christina Buder xxx@frida.at Lizzi Kramberger xxx@frida.at Evelyne Luef xxx@frida.at Ursula Schneider xxx@frida.at Johanna Zechner xxx@frida.at <p>Zum 30-jährigen Bestehen wurden alle seit Beginn an vernetzten Frauen* angefragt, ihre ‚persönliche frida-Geschichte’ zu teilen. Von den Aktivistinnen der Gründungsphase und den derzeit aktiven Frauen sind 15 Frauen* dieser Einladung nachgekommen. Es sind dies Personen aus autonomen, institutionalisierten sowie universitären Einrichtungen und Vereinen; es sind Personen, die in der Gründungsphase von frida aktiv waren; Personen, die inzwischen in einem anderen Berufsfeld tätig sind und weiter mit frida verbunden bleiben; Personen, die inzwischen ihr Erwerbsleben hinter sich gelassen haben. Die von vielen sehr geschätzte Vielfalt in frida spiegelt sich auch in den persönlichen Beiträgen wider.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Hildegard Steger-Mauerhofer, Hanna Hacker, Sieglinde Osiebe, Traude Pietsch, Roberta Schaller-Steidl, Gertraud Seiser, Claudia Spring, Christine Stromberger, Madeleine Wolensky, Kirstin Breitenfellner, Christina Buder, Lizzi Kramberger, Evelyne Luef, Ursula Schneider, Johanna Zechner https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/7215 Grußbotschaft. i.d.a. Dachverband deutschsprachiger Frauen/Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen 2022-04-06T12:04:43+02:00 Sabine Balke geschaeftsfuehrung@digitales-deutsches-frauenarchiv.de Margit Hauser office@stichwort.or.at Margarethe Kees xxx@frauengenderbibliothek-saar.de <p>Grußbotschaft des Dachverbands deutschsprachiger Frauen/Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen i.d.a. an frida - Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Sabine Balke, Margit Hauser, Margarethe Kees https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/7117 Von der Frauenbibliothek bis zum Zines-Archiv. Selbstdarstellungen der in frida vernetzten Einrichtungen 2022-03-19T15:07:45+01:00 Diverse Autorinnen xxx@frida.at <p>Die in dem Beitrag genannten Einrichtungen sind derzeit Mitglieder von <em>frida</em>, dem Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich. Die Vorstellung ist alphabetisch gelistet. Sie reicht von „A“, wie der AEP-Frauenbibliothek in Innsbruck, die 1979 als erste feministische Bibliothek in Österreich gegründet wurde – bis „Z“, wie dem Zines-Archiv an der Universität Salzburg, das queer-feministische Zines aus der Riot-Grrl-Bewegung seit den 1990er-Jahren sammelt. Diese beiden sehr unterschiedlichen Einrichtungen geben bereits einen Eindruck von der Vielfalt der spezifischen Bibliotheken, Archive und Dokumentationseinrichtungen in Österreich, die sich hier näher vorstellen.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Die Autor*innen https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/7039 Wie steht es um die geschlechtersensible Beschlagwortung in der Gemeinsamen Normdatei? 2022-03-11T15:35:39+01:00 Karin Aleksander karin.aleksander@gender.hu-berlin.de <p>Die Gemeinsame Normdatei liefert normierte Sachbegriffe für die Inhaltserschließung von Publikationen. Als historisch gewachsenes System kontrollierten Vokabulars ist sie selbst Produkt der Wissensproduktion, die sie widerspiegelt. Seit über 30 Jahren fordert die Geschlechterforschung dieses System heraus und hinterfragt seine androzentrische Basis. In dem Artikel werden einige historische und aktuelle Beispiele diskutiert sowie Möglichkeiten offeriert, wie Sachbegriffe künftig geschlechtersensibel definiert werden können.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Karin Aleksander https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/7213 Vom Knüpfen feministischer Begriffsnetze: Ariadnes Faden & geschlechtersensible Normdaten 2022-04-06T09:47:28+02:00 Andrea Gruber andrea.gruber@onb.ac.at <p>Feministische Thesauri sind Begriffsnetze der Frauen*- und Geschlechterforschung, die in der bibliothekarischen Praxis jene Lücken schließen, die konventionelle Normdateien bei der Sacherschließung relevanter Literatur hinterlassen. Mit <em>thesaurA</em> wurde Mitte der 1990er Jahren der erste kooperative frauen*spezifische Fachthesaurus Österreichs erstellt. Der SAR-Index der Ariadne, der Frauen*- und Geschlechterdokumentationsstelle der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB), ist eine lokale Weiterentwicklung. Ein Wechsel des Bibliothekssystems an der ÖNB macht eine Migration des Vokabulars erforderlich. Der Beitrag beleuchtet das Migrationsprojekt im Kontext feministischer Beschlagwortung und entwickelt Überlegungen zu kooperativen Thesaurus-Projekten weiter, die unabhängig der fachlichen Ausrichtung Relevanz entfalten können.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Andrea Gruber https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/6889 Quo vadis, META-Katalog? Zur Entwicklung eines feministischen Recherchetools 2022-02-28T19:15:51+01:00 Stefanie Pöschl stefanie.poeschl@digitales-deutsches-frauenarchiv.de Marius Zierold marius.zierold@digitales-deutsches-frauenarchiv.de <p>2015 wurde der META-Katalog veröffentlicht. Als einrichtungsübergreifendes Rechercheinstrument des i.d.a.-Dachverbands bietet er die Möglichkeit, gleichzeitig in den Bestandsdaten von mehr als 30 feministischen Bibliotheken, Archiven und Dokumentationsstellen zu recherchieren. Seitdem wurde dieses Angebot kontinuierlich erweitert. Der Beitrag stellt wichtige Meilensteine in der Entwicklung des Katalogs und zentrale Kennzahlen zu seiner Nutzung vor und ermöglicht darüber Rückschlüsse auf die Bedeutung und das öffentliche Interesse an diesem feministischen Recherchetool. Ein abschließender Ausblick widmet sich den Weiterentwicklungsplänen der kommenden sechs Jahre.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Stefanie Pöschl, Marius Zierold https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/6887 Digitale Transformation als Chance. Gedanken zu frauen*- und genderspezifischen Zugängen in der Wienbibliothek im Rathaus 2022-02-28T14:05:11+01:00 Evelyne Luef evelyne.luef@wienbibliothek.at Katharina Prager katharina.prager@wienbibliothek.at <p>Die Covid-19 Pandemie hat die schon lange laufende Auseinandersetzung von Archiven und Bibliotheken mit der Herausforderung Digitalität deutlich intensiviert. Am Beispiel der Wienbibliothek im Rathaus und ihren historisch gewachsenen Beständen reflektieren die Autorinnen kritisch über die Vor- und Nachteile der digitalen Aufbereitung von Materialien und analysieren das Potenzial, das sich daraus für frauen*- und genderspezifische Zugriffe ergibt. Die digitale Transformation wird als Chance begriffen, den historischen Bias ein Stück weit auszuhebeln, wobei immer mitgedacht werden muss, dass sich Ungleichheiten im Digitalen fortschreiben (Data Bias). Es bedarf stetiger Reflexion, Vernetzung und eines produktiven Miteinanders im feministischen Sinn, um hier sinnvoll weiterzuarbeiten.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Evelyne Luef, Katharina Prager https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/6916 Frauen sichtbar machen. biografiA – Datenbank und Lexikon österreichischer Frauen 2022-03-04T12:50:38+01:00 Ilse Korotin ilse.korotin@iwk.ac.at <p>Das multimodulare Dokumentations-, Forschungs- und Vernetzungsprojekt <em>biografiA. Datenbank und Lexikon österreichischer Frauen</em> hat die umfassende historisch-biografische Aufarbeitung österreichischer Frauenpersönlichkeiten zum Ziel. Es ist die erste Datenbank und das erste Lexikon, das sich ausschließlich mit Frauen in und aus Österreich beschäftigt. Der erfasste Zeitraum erstreckt sich von der Erstbenennung Österreichs bis in die Gegenwart und wurde mit dem jeweiligen historischen Grenzen Österreichs festgelegt. Seit 1998 wurden rund 22.000 Biografien in die öffentlich zugängliche Datenbank aufgenommen. <em>biografiA</em> soll der Fachwelt sowie der interessierten Öffentlichkeit einen umfassenden Überblick über viele Jahrhunderte österreichischer Frauengeschichte gewähren und vielfältige Einblicke in die kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhänge der jeweiligen Epoche ermöglichen.</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Ilse Korotin https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/article/view/7214 Gender in Comics? Fragen und Antworten zum Forschungsprojekt "Visualitäten von Geschlecht in deutschsprachigen Comics" 2022-04-06T09:53:52+02:00 Susanne Hochreiter susanne.hochreiter@univie.ac.at Marina Rauchenbacher marina.rauchenbacher@univie.ac.at Katharina Serles katharina.serles@univie.ac.at <p>Das Projekt <em>Visualitäten von Geschlecht in deutschsprachigen Comics</em>, das vom FWF gefördert wird und am Institut für Germanistik der Universität Wien angesiedelt ist, untersucht in systematischer Weise, wie Gender in Comics auf den verschiedenen Ebenen sprachlicher und visueller Codes erzählt wird und inwiefern Geschlechternormen (kritisch) diskutiert werden. Der Beitrag stellt das Forschungsprojekt, seine Konzeption und Ziele, das Korpus sowie die zentrale Datenbank und nicht zuletzt die theoretischen Zugänge vor. Darüber hinaus werden Charakteristika von Comics in Hinblick auf Gender thematisiert und Berührungspunkte mit <em>frida</em> reflektiert. Tatsächlich sind Comics von Frauen, darunter zahlreiche autobiografische Arbeiten, ein wesentlicher Teil des Comics-Boom der letzten Jahrzehnte. Mehr noch erscheinen Comics von und für Frauen als besonders geeignetes Medium für oft tabubelastete Themen, indem Krankheit, Sexualität, Traumata, Gewalt und Verletzungen verschiedenster Art in ihrer zugleich persönlichen und gesellschaftlichen Komplexität artikuliert werden. Auto_biografische Dokumente sind wichtige Elemente dieser künstlerischen Auseinandersetzungen. Ein Beispiel dafür ist Ulli Lusts autobiografischer Comic <em>Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens </em>(2009).</p> 2022-05-12T00:00:00+02:00 Copyright (c) 2022 Susanne Hochreiter, Marina Rauchenbacher, Katharina Serles