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            <titleStmt>
                <title type="main" xml:lang="de">Elfriede-Jelinek-Playlist</title>
                <author><name><forename>Tatjana</forename><surname>Griessler</surname></name><affiliation>Elfriede
                        Jelinek-Forschungszentrum</affiliation><email>tatjana.griessler@elfriede-jelinek-forschungszentrum.com</email><idno
                        type="ORCID">0000-0002-9369-8529</idno></author>
                <author><name><forename>Sabrina</forename><surname>Weinzettl</surname></name><affiliation>Interuniversitärer
                        Forschungsverbund Elfriede Jelinek der Universität Wien und der Musik und
                        Kunst Privatuniversität der Stadt
                        Wien</affiliation><email>sabrina.weinzettl@univie.ac.at</email><idno
                        type="ORCID">0000-0002-6558-1745 </idno></author>
            </titleStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>Wiener Digitale Revue</publisher>
                <date>2021</date>
                <availability>
                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
                        <p>For this publication, a Creative Commons Attribution 4.0 International
                            license has been granted by the author(s), who retain full
                            copyright.</p>
                    </licence>
                </availability>
                <idno type="DOI">10.25365/wdr-02-04-01</idno>
                <idno type="URL"/>
            </publicationStmt>
            <seriesStmt>
                <title>Wiener Digitale Revue</title>
                <biblScope unit="issue">2</biblScope>
                <idno type="ISSN">2709-376X</idno>
            </seriesStmt>
            <sourceDesc>
                <p>born digital</p>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
        <profileDesc>
            <langUsage>
                <language ident="de"/>
            </langUsage>
            <textClass>
                <keywords xml:lang="de">
                    <term xml:lang="de">Playlist</term>
                    <term xml:lang="de">Elfriede Jelinek</term>
                    <term xml:lang="de">Gustav Mahler</term>
                    <term xml:lang="de">Olivier Messiaen</term>
                    <term xml:lang="de">Wolfgang Amadeus Mozart</term>
                    <term xml:lang="de">Olga Neuwirth</term>
                    <term xml:lang="de">Franz Schubert</term>
                    <term xml:lang="de">Richard Wagner</term>
                </keywords>
            </textClass>
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    </teiHeader>
    <text>
        <front>
            <div type="abstract" xml:lang="de">
                <p>Als ausgebildete Konzertorganistin hat Elfriede Jelinek eine sehr enge Beziehung
                    zur Musik, das begann bereits Mitte der 1960er Jahre mit der Vertonung eigener
                    Gedichte. Tatjana Griesslers und Sabrina Weinzettls
                        <title>Elfriede-Jelinek-Playlist</title> macht die wichtigsten Spuren der
                    intensiven Auseinandersetzung Jelineks mit Musik nachvollziehbar und mittels
                    Spotify-Links nachhörbar, von Mahlers <title>Kindertotenliedern</title> bis zu
                    Schuberts <title>Winterreise</title>.</p>
            </div>
            <div type="abstract" xml:lang="en">
                <p>As a graduated concert organist, Elfriede Jelinek has a close relation to music,
                    which started with setting her own poems to music in the mid-1960s. Tatjana
                    Griessler's and Sabrina Weinzettl's <title>Elfriede-Jelinek-Playlist</title> allows us to
                    discover the most important traces of Jelinek's intensive occupation with music,
                    from Mahlers <title>Kindertotenlieder</title> to Schuberts <title>Winterreise</title> and to listen to them
                    via Spotify links.</p>
            </div>
        </front>
        <body>
            <div xml:id="wdr02_04-01_01">
                <p>Der Bezug zur Musik ist dem Werk der österreichischen Schriftstellerin Elfriede
                    Jelinek von Beginn an eingeschrieben und ergibt sich nicht zuletzt aus ihrer
                    musikalischen Sozialisation. Schon früh erhielt Jelinek eine intensive
                    musikalische Ausbildung: Bereits mit drei Jahren besuchte sie den
                    Ballettunterricht, mit acht Jahren begann sie, Klavier spielen zu lernen. 1960
                    wurde Jelinek am Wiener Konservatorium aufgenommen und begann ihr Studium in den
                    Fächern Komposition, Klavier, Blockflöte und Orgel, das sie 1971 mit der
                    Konzertreifeprüfung im Fach Orgel abschloss (vgl. <ref
                        xml:id="ref_kerschbaumer1989-144" type="bibl" target="#Kerschbaumer1989"
                        >Kerschbaumer 1989: 144</ref>; <ref xml:id="ref_degner2014-4" type="bibl"
                        target="#Degner2014">Degner 2014: 4</ref>) Aus dieser Zeit stammen auch die
                    drei musikalischen Werke des Jelinek’schen Œuvres, die Liedkompositionen
                        <title>klage</title> (1965) und <title>meine liebe</title> (1966), bei
                    beiden handelt es sich um Vertonungen eigener Gedichte Jelineks, und schließlich
                        <title>Die Ballade von Villon und seiner dicken Margot</title> (1966) (vgl.
                        <ref xml:id="ref_Janke2014-251" type="bibl" target="#Janke2014">Janke 2014:
                        251–255</ref>).</p>
                <p>Die Spuren dieser intensiven Auseinandersetzung der Autorin mit Musik und Werken
                    v.a. klassischer Komponist*innen lassen sich sowohl auf inhaltlicher als auch
                    formaler Ebene nachzeichnen: Ist es besonders in ihren Essays das Nachdenken
                    über Musik, das deutlich in ihre Texte Eingang findet – wiederholt reflektiert
                    Elfriede Jelinek die eigene Verbundenheit zur Musik und versucht so, dem Wirken
                    von Musik als <quote source="#ref_Jelinek1999-d2e3">eine[r] Hörbarkeit des
                        Zeitablaufs</quote>
                    <ref xml:id="ref_Jelinek1999-d2e3" type="bibl" rend="brackets"
                        target="#Jelinek1999">Jelinek 1999</ref> nachzuspüren (vgl. <ref
                        xml:id="ref_janke2013-228" type="bibl" target="#Janke2013">Janke 2013:
                        228</ref>) –, finden sich in Werken wie <title>Clara S.</title> (1982),
                        <title>Die Klavierspielerin</title> (1983), <title>Raststätte oder Sie
                        machens alle</title> (1994) und <title>Winterreise</title> (2011) eindeutig
                    thematische, aber auch intertextuelle Referenzen auf musikalische Werke.</p>
                <p>Andererseits sind es aber auch Jelineks spezifische Schreibverfahren, allem voran
                    die intensive Arbeit mit der klanglichen und rhythmischen Qualität des
                    Sprachmaterials, mit Mitteln wie Wiederholung und Varianz, welche die Forschung
                    dem Jelinek’schen Œuvre immer wieder eine kompositorische Arbeitsweise
                    attestieren lassen. Eine Anwendung dieser musikalischen Konzepte auf das
                    literarische Schreiben Jelineks ist jedoch aufgrund der unterschiedlichen
                    Gegebenheiten der Medien Musik und Text nur wenig brauchbar für eine
                    literaturwissenschaftliche Analyse und müsse daher, wie bereits Pia Janke
                    feststellte, <quote source="#ref_Janke2013-228">im Bereich des Metaphorischen
                        verbleiben</quote>
                    <ref xml:id="ref_Janke2013-228" type="bibl" rend="brackets" target="#Janke2013"
                        >Janke 2013: 228</ref>.</p>
                <p>Auch wenn Jelinek eine Karriere als Berufsmusikerin nach ihrem Abschluss am
                    Konservatorium nicht länger verfolgte, blieb der Kontakt zur Musikszene dennoch
                    stets präsent. Mit Komponist*innen wie Patricia Jünger und Olga Neuwirth, für
                    deren Kompositionen Jelinek Texte schrieb, arbeitete sie über die Jahre immer
                    wieder eng zusammen. (vgl. <ref xml:id="ref_janke2013-231" type="bibl"
                        target="#Janke2013">Janke 2013: 231</ref>) Zentral zu nennen wären hier die
                    Libretti für Neuwirths Opern <title>Bählamms Fest </title>(1999) und <title>Lost
                        Highway</title> (2003).</p>
                <p>Nachfolgend haben wir in einer Playlist eine Auswahl jener Musikstücke, die für
                    das Schreiben Elfriede Jelineks von Bedeutung sind, zusammengestellt. Angefügt
                    sind jene Textstellen, die eine bestimmte musikalische Referenz aufweisen mit
                    einer kurzen Erläuterung des Bezugs. <note xml:id="endnote_01"><p>Die unten
                            angegebenen Links beziehen sich auf den Audio-Streamingdienst Spotify,
                            da die dort zur Verfügung gestellten Titel von den jeweiligen
                            Musiklabels lizensiert wurden. Alle Titel können mit einem kostenlosen
                            Account angehört werden.</p></note></p>
            </div>
            <div xml:id="wdr02_04-01_02">
                <head>Gustav Mahler: <hi rend="italics">Kindertotenlieder</hi></head>
                <p>Als einen ihrer Lieblingskomponisten nennt Elfriede Jelinek Gustav Mahler <ref
                        xml:id="ref_Wehowski1984" type="bibl" rend="brackets"
                        target="#Bei_Wehowski1984">Vgl. Bei/Wehowski 1984: 7</ref>, bei ihm gefalle
                    ihr <quote source="#ref_Zoglauer1998-7">die Ironie. Diese wunderbaren Ländler
                        und Märsche. Diese hauchdünne Grenze zwischen Parodie und Ernst</quote>
                    <ref xml:id="ref_Zoglauer1998-97" type="bibl" rend="brackets"
                        target="#Zoglauer1998">Zoglauer 1998: 97</ref>. Neben Schubert bezeichnet
                    Jelinek Gustav Mahler als <quote source="#ref_Jelinek1997-155">Komponisten des
                        brüchigen Bodens</quote>, des <quote source="#ref_Jelinek1997-155"
                        >sogenannte[n] Heimatboden[s]</quote>, welcher der <quote
                        source="#ref_Jelinek1997-155">brüchigste von allen</quote> sei, <quote
                        source="#ref_Jelinek1997-155">weil natürlich jeder ausgerechnet von ihm
                        Tragfähigkeit erwartet</quote>
                    <ref xml:id="ref_Jelinek1997-155" type="bibl" rend="brackets"
                        target="#Jelinek1997">Jelinek 1997: 155</ref>. Ähnlich wie die
                    „Schubertiaden-Volksweisen“ sei auch die „dem Zuhörer buchstäblich unter den
                    Händen zerbrechende […] Rustikalität Mahlers“ nicht dazu da, dass man in ihr
                        <quote source="#ref_d2e3">zuhause ist, weil man sie so oder so ähnlich schon
                        oft gehört hat und daher mitsingen kann</quote>
                    <ref xml:id="ref_Jelinek1997ebd." type="bibl" rend="brackets"
                        target="#Jelinek1997">ebd.</ref>. Im Gegensatz zu Schubert habe diese
                    Zerbrechlichkeit jedoch bei Mahler ihren Ursprung in der <quote
                        source="#ref_d2e3">Brüchigkeit der bürgerlichen Klasse</quote> und der
                        <quote source="#ref_d2e3">Verweigerung, den Juden je zu integrieren</quote>
                    <ref xml:id="ref_ebd." type="bibl" rend="brackets" target="#Jelinek1997"
                        >ebd.</ref>.</p>
                <p>Abgesehen vom Einsatz der <title>Kindertotenlieder</title> Gustav Mahlers in
                    Jelineks Hörspiel <title>Die Bienenkönige</title> (1976) referiert nicht nur der
                    Titel von Jelineks Roman <title>Die Kinder der Toten</title> (1995) auf diesen
                    Liederzyklus Mahlers. Analog zu Mahler durchziehen Schatten den Jelinek’schen
                    Text, wobei jedoch der Liederzyklus Gustav Mahlers – ganz konträr zu Jelineks
                    Roman – auch tröstliche Elemente miteinschließt (vgl. <ref
                        xml:id="ref_treude2013-114" type="bibl" target="#Treude2013">Treude 2013:
                        114</ref>).</p>

                <p>Gustav Mahler: <title>Kindertotenlieder</title></p>
                <p><list>
                        <item>1. <title>Nun will die Sonn’ so hell aufgeh’n</title>, Anne Sofie von
                            Otter, Wiener Philharmoniker, Pierre Boulez: <ref
                                target="https://open.spotify.com/track/4u18e5yKgu4OGTcEBDafpw"
                                >open.spotify.com/track/4u18e5yKgu4OGTcEBDafpw</ref>
                        </item>
                        <item>2. <title>Kindertotenlieder: Nun seh’ ich wohl, warum so dunkle
                                Flammen</title>, Anne Sofie von Otter, Wiener Philharmoniker, Pierre
                            Boulez: <ref
                                target="https://open.spotify.com/track/7eTE9gMM2tkdf0BKEUloCF"
                                >open.spotify.com/track/7eTE9gMM2tkdf0BKEUloCF</ref>
                        </item>
                        <item>3. <title>Kindertotenlieder: Wenn dein Mütterlein</title>, Anne Sofie
                            von Otter, Wiener Philharmoniker, Pierre Boulez: <ref
                                target="https://open.spotify.com/track/1W43U4BLRlD8TdmHMIkR1N"
                                >open.spotify.com/track/1W43U4BLRlD8TdmHMIkR1N</ref>
                        </item>
                        <item>4. <title>Kindertotenlieder: Oft denk' ich, sie sind nur
                                ausgegangen</title>, Anne Sofie von Otter, Wiener Philharmoniker,
                            Pierre Boulez: <ref
                                target="https://open.spotify.com/track/2hvj6y2xBPoMRiLmZXxksO"
                                >open.spotify.com/track/2hvj6y2xBPoMRiLmZXxksO</ref>
                        </item>
                        <item>5. <title>Kindertotenlieder: In diesem Wetter</title>, Anne Sofie von
                            Otter, Wiener Philharmoniker, Pierre Boulez: <ref
                                target="https://open.spotify.com/track/1wWyvfq5UZL24jbGgjuhcZ"
                                >open.spotify.com/track/1wWyvfq5UZL24jbGgjuhcZ</ref>
                        </item>
                    </list></p>
            </div>
            <div xml:id="wdr02_04-01_03">
                <head>Olivier Messiaen: <hi rend="italics">Livre d’orgue: Les yeux dans les
                        roues</hi></head>
                <p>Von 1960 bis 1971 besuchte Elfriede Jelinek das Wiener Konservatorium und belegte
                    dort Orgel im Hauptfach. Hierbei interessierte sie sich besonders für moderne
                    Orgelwerke wie jene des französischen Komponisten Olivier Messiaens <ref
                        xml:id="ref_Mayer_Koberg2006-17" type="bibl" rend="brackets"
                        target="#Mayer_Koberg2006">vgl. Mayer/Koberg 2006: 17</ref>. In ihrem Essay
                        <title>Die Zeit flieht</title> (1999), den sie ihrem Orgelprofessor Leopold
                    Marksteiner widmete, reflektiert sie einen Auftritt im Mozart-Saal des Wiener
                    Konzerthauses, bei dem sie Messiaens <title>Les yeux dans les roues</title>
                    spielte:</p>
                <cit>
                    <quote source="#Jelinek1999">
                        <p>Ich bin beim Spielen ja unentwegt immer schneller geworden, als wäre mir
                            mein eigener Pulsschlag vorausgeeilt. Da hat der Professor [Anm.:
                            Leopold Marksteiner] mich entschlossen, und manchmal mit etwas scharfen
                            Worten, wie soll ich es sagen: eingebremst. Das ist ihm allerdings
                            einmal nicht gelungen, weil er halt nicht neben mir gestanden ist, als
                            ich im Mozartsaal Messiaens „les yeux dans les roues“ gespielt habe, in
                            einem Affentempo, bei dem nun ich ganz allein, an seiner Statt, dann
                            buchstäblich neben mir gestanden bin und mir entsetzt bei meinem
                            grausigen Höllengalopp zugeschaut habe, keine Ahnung, wohin ich wollte,
                            aber jede Sekunde habe ich erwartet, diesmal das Ziel zu verfehlen,
                            buchstäblich ins Nichts katapultiert zu werden und mir womöglich dabei
                            selber auch noch entgegenzukommen, nach dem Verlassen des
                            Raum-Zeit-Kontinuums, na, physikalisch ist das jetzt sicher ein
                            Blödsinn, und außerdem übertreibe ich.</p>
                    </quote>
                    <ref xml:id="ref_Jelinek1999" type="bibl" rend="brackets" target="#Jelinek1999"
                        >Jelinek 1999</ref>
                </cit>
                <list>
                    <item>Oliver Messiaen: <title>Livre d’orgue: 6. Les Yeux dans les roues</title>,
                        Olivier Latry: <ref
                            target="https://open.spotify.com/track/0NavENKKkAGn0WWgrcx2aO"
                            >open.spotify.com/track/0NavENKKkAGn0WWgrcx2aO</ref></item>
                </list>
            </div>
            <div xml:id="wdr02_04-01_04">
                <head>Wolfgang Amadeus Mozart: <hi rend="italics">Così fan tutte</hi> und <hi
                        rend="italics">Requiem</hi></head>
                <p>Als einer der Intertexte zu Elfriede Jelineks Theatertext <title>Raststätte oder
                        Sie machens alle</title> (1994) fungiert Lorenzo da Pontes Libretto zu
                    Mozarts Oper <title>Così fan tutte </title>(zu Deutsch: So machen’s alle). Indem
                    Jelinek den geschlechtsspezifischen Titel der Oper – „tutte“ ist im
                    Italienischen die weibliche Form des männlichen „tutti“ – umformuliert, hebt sie
                    das Klischee, dass Untreue eine angeblich weibliche Eigenart wäre, auf und
                    bezieht auch Männer mit ein <ref xml:id="ref_Klein2013-153" type="bibl"
                        rend="brackets" target="#Klein2013">vgl. Klein 2013: 153</ref>. In einem
                    Interview erläutert sie darüber hinaus, dass der Untertitel ihres Stücks „<quote
                        source="#ref_Loeffler1994">nicht nur ein Kratzfuß in Richtung Lorenzo da
                        Ponte</quote>“ sei, sondern dass <quote source="#ref_Loeffler1994">der
                        sexuelle Lustbetrieb nicht bloß Männersache ist, sondern auch Frauensache
                        sein kann</quote>
                    <ref xml:id="ref_Loeffler1994" type="bibl" rend="brackets"
                        target="#Loeffler1994">Löffler 1994</ref>.</p>
                <p>Das Lieblingsstück Jelineks von Wolfgang Amadeus Mozart ist allerdings das
                        <title>Requiem</title>, </p>
                <cit>
                    <quote source="#ref_Jelinek_oT"><p>„gerade deshalb, weil es nur fragmentarisch
                            von Mozart stammt. Aber in jedem der vorhandenen Fetzen ist der ganze
                            Mozart, das ist für mich ja, unter anderem, seine Größe: In jedem
                            kleinsten Partikel ist das Ganze schon angelegt, und keine andre Routine
                            der Welt, kein anderer, außer Mozart selbst, kann es wirklich vollenden
                            […]“.</p></quote>
                    <ref xml:id="ref_Jelinek_oT" type="bibl" rend="brackets" target="#Jelinek2006"
                        >Jelinek o.T.</ref>
                </cit>
                <p>
                    <list>
                        <item>
                            <p>Wolfgang Amadeus Mozart: <title>Così fan tutte</title>: Szene aus dem
                                1. Akt</p>
                            <p><title>Così fan tutte</title>, K.588 / Act 1: „<title>E la fede delle
                                    femminine</title>“, Alessandro Corbelli, Rolando Villazón, Adam
                                Plachetka, Chamber Orchestra of Europe, Yannick Nézet-Séguin: <ref
                                    target="https://open.spotify.com/track/3SfkP73DbRQ87dYEQD1xB6"
                                    >open.spotify.com/track/3SfkP73DbRQ87dYEQD1xB6</ref></p>
                        </item>
                        <item>
                            <p>Wolfgang Amadeus Mozart: <title>Requiem</title>:
                                    <title>Lacrimosa</title>
                            </p>
                            <p><title>Requiem</title> in D Minor, K. 626: III. Sequentia: Lacrimosa,
                                Nikolaus Harnoncourt, Concentus Musicus Wien: <ref
                                    target="https://open.spotify.com/track/4YJKQWivkAABQHnfMZkfLH"
                                    >open.spotify.com/track/4YJKQWivkAABQHnfMZkfLH</ref>
                            </p>
                        </item>
                    </list>
                </p>



            </div>
            <div xml:id="wdr02_04-01_05">
                <head>Olga Neuwirth: <hi rend="italics">Bählamms Fest</hi></head>
                <p>Mit der Komponistin Olga Neuwirth verband Jelinek eine intensive Zusammenarbeit,
                    so schrieb sie Mitte der 1980er Jahre mehrere Texte und Libretti für deren
                    Kompositionen, u.a. für die Oper <title>Bählamms Fest</title>, bei der es sich
                    um ein Auftragswerk für die Ausgabe der Wiener Festwochen im Jahr 1999 handelt.
                    Für das Libretto zog Jelinek Leonora Carringtons Theaterstück <title>The
                        Baa-Lamb’s Holiday</title> (1940) als Textgrundlage heran (vgl. <ref
                        xml:id="ref_janke2014-262" type="bibl" target="#Janke2014">Janke 2014:
                        262</ref>). Im Laufe der künstlerischen Kollaborationen entstanden mehrere
                    Essays zu Neuwirths Kompositionen. <title>Musik und Furcht (einige Überlegungen
                        zu den „Instrumental-Inseln“ von Olga Neuwirth)</title> über Neuwirths
                        <title>Instrumental-Insel</title>, eine Weiterführung der Oper
                        <title>Bählamms Fest</title>, behandelt die Arbeitsweise der Komponistin
                    anhand von konkreten Musikzitaten:</p>
                <cit>
                    <quote source="#ref_Jelinek2001">Die Kinderlieder zum Beispiel, da ist das ganze
                        auf die Spitze getrieben: unklare, ferne Klänge – dazu eine live
                        elektronisch veränderte und in den Raum projizierte Tuba –, Klänge, die ihre
                        kleinen Händchen ausstrecken, um sich zu Melodien zusammenschließen, grad
                        nur an den Fingerspitzen, jeden Augenblick können sie einander wieder
                        verlieren, es sind Melodien, die es schon vorher gegeben hat und durch Olga
                        Neuwirth jetzt wieder gibt (fragmentierte Kinderliedermelodien von Mordechaj
                        Gebirtig: „huljet, huljet kinderlech, kolsmar ir sent noch jung, wajl fun
                        friling bis zum winter is a kaznsprung“ und andere), ein Gleichzeitig der
                        Lieblichkeit von Kinderjahren, die in der Erinnerung geblieben sind, obwohl
                        die Barbarei und Brutalität sie längst ausgelöscht haben</quote>
                    <ref xml:id="ref_Jelinek2001" type="bibl" rend="brackets" target="#Jelinek2001"
                        >Jelinek 2001</ref>
                </cit>

                <list>
                    <item>
                        <p>Olga Neuwirth: <title>Bählamms Fest</title>: Bild 5, <title>Jetzt kann
                                ich euch hören!</title></p>
                        <p>
                            <title>Bählamms Fest</title>: Scene 5, <title>Jetzt kann ich euch
                                hören!</title> Johannes Kalitzke, Klangforum Wien, Gudrun Pelker,
                            Walter Raffeiner, Roman Sadnik, Isolde Siebert, Ute Trenkel-Burckhardt,
                            Graham F. Valentine, Andrew Watts, Christine Whittlesey: <ref
                                target="https://open.spotify.com/track/6USZv5XwOYV2slvt6rjXW1"
                                >https://open.spotify.com/track/6USZv5XwOYV2slvt6rjXW1</ref>
                        </p>
                    </item>
                </list>



            </div>
            <div xml:id="wdr02_04-01_06">
                <head>Franz Schubert: <title>Winterreise</title>, <title>Erlkönig</title>,
                        <title>Der Tod und das Mädchen</title>, <title>Der Wanderer</title>,
                        <title>Rosamunde</title></head>
                <p>Elfriede Jelineks Beschäftigung mit den Werken Franz Schuberts, einem weiteren
                    ihrer bevorzugten Komponisten, wie sie selbst mehrfach in Interviews äußert <ref
                        xml:id="ref_Wehowski1984-7" type="bibl" rend="brackets"
                        target="#Bei_Wehowski1984">vgl. Bei/Wehowski 1984: 7</ref>, zeigt sich
                    vielfältig in ihrem Œuvre. Der Schubert gewidmete Essay <title>Ungebärdige Wege,
                        zu spätes Begehen</title> (1997), den sie anlässlich des 200. Geburtstag des
                    Komponisten verfasste, reflektiert Besonderheiten seiner Musik, der <quote
                        source="#ref_Jelinek1997-155">nichtsgewisseste[n] Musik</quote>, die sie
                    kenne <ref xml:id="ref_Kelinek1997-155" type="bibl" rend="brackets"
                        target="#Jelinek1997">Jelinek 1997: 155</ref>, und fragt nach dem Verhältnis
                    von Zeit, Raum und Musik.</p>
                <p>Aber auch in anderen Werken lassen sich Referenzen auf Schuberts Kompositionen
                    ausmachen. Oftmals finden sich die Bezüge bereits in den Werktiteln verarbeitet,
                    so etwa in der Trilogie <title>Macht nichts </title>(1999) oder dem fünf
                    Theatertexte zusammenfassenden Kompendium <title>Der Tod und das Mädchen I–V
                        (Prinzessinnendramen)</title> – in dieser Sammlung zitiert Jelinek im
                    dritten Teil der <title>Prinzessinnendramen</title>, <title>Rosamunde</title>,
                    das gleichnamige von Helmina von Chézy stammende Schauspiel, für das Schubert
                    die Zwischenmusik komponierte (vgl. <ref xml:id="ref_lücke2005-127" type="bibl"
                        target="#Lücke2005">Lücke 2005: 127</ref>).</p>
                <p>Der Titel <title>Der Tod und das Mädchen</title> findet sich bereits gemeinsam
                    mit den Theatertexten <title>Erlkönigin</title> und <title>Der Wanderer</title>
                    in der oben genannten Trilogie. Alle drei verweisen auf Lieder Schuberts, die
                    Gedichtvertonungen darstellen: <title>Der Tod und das Mädchen</title> von
                    Matthias Claudius, <title>Erlkönig</title> von Johann Wolfgang von Goethe und
                        <title>Des Fremdlings Abendlied</title> von Georg Philipp Schmidt, für
                    dessen Vertonung Schubert den Titel <title>Der Wanderer</title> wählte <ref
                        xml:id="ref_Kecht2013-170" type="bibl" rend="brackets" target="#Kecht2013"
                        >vgl. Kecht 2013: 170–171</ref>.</p>
                <p>Insbesondere das Motiv des Wanderers wird immer wieder in Jelineks Texten
                    deutlich. Es rekurriert auf das Außenseiter*innentum, das Jelinek v.a. in Bezug
                    auf ihren Vater Friedrich Jelinek und den Schriftsteller Robert Walser
                    wiederkehrend verarbeitet. Beispiele hierfür finden sich in <title>Der Wanderer
                    </title>(2001) und <title>Winterreise</title> (2011), aber auch im Text
                        <title>er nicht als er (zu, mit Robert Walser)</title>.</p>
                <p>Die in <title>Der Wanderer</title> literarisierte Vaterfigur begegnet erneut in
                    Jelineks Theatertext <title>Winterreise</title>, der seinerseits auf Franz
                    Schuberts gleichnamigen Liederzyklus verweist. Auch hier ist es wiederum das
                    Fremdsein, das Jelinek anhand von Zitatfragmenten aus den von Wilhelm Müller für
                    Schuberts <title>Winterreise</title> verfassten Liedtexten thematisiert und in
                    Bezug zu <quote source="#ref_Kecht2013-172">Empfindungen zur Brüchigkeit des
                        Heimatbodens (hier auch des Familiengefüges)</quote>
                    <ref xml:id="ref_Kecht2013-172" type="bibl" rend="brackets" target="#Kecht2013"
                        >ebd: 172</ref> verarbeitet.</p>
                <p>2011 erhielt Elfriede Jelinek den Mülheimer Dramatikerpreis für
                        <title>Winterreise</title>. In ihrer Dankesrede <title>Fremd bin</title> ich
                    bezieht sie sich erneut auf den Schubertschen Liederzyklus und benennt die Rede
                    nach einem Vers des ersten Liedes <title>Gute Nacht </title>und erläutert ihre
                    Interpretation des Werks:</p>
                <cit>
                    <quote source="#Jelinek2011-60"><p>Die Winterreise, die ich früher oft begleitet
                            habe – ich glaube, kein Werk der Kunst hat mir je mehr bedeutet – aber
                            was sage ich da?, ich hätte eine Reise begleitet, die schon aus Prinzip
                            immer unbegleitet sein muß?, ich habe sie natürlich bloß auf dem Klavier
                            begleitet, die „Winterreise“ Wilhelm Müller/Franz Schubert also ist ja
                            ein Werk der Heimatlosigkeit, aus der man nicht aufbricht und in die man
                            nicht zurückkehrt.</p></quote>
                    <ref xml:id="ref_Jelinek2011-60" type="bibl" rend="brackets"
                        target="#Jelinek2011">Jelinek 2011: 60</ref>
                </cit>
                <p>
                    <list>
                        <item>
                            <p>Franz Schubert: <title>Die Winterreise</title></p>
                            <p>D. 911, erste Abteilung, <title>Gute Nacht</title>, Thomas Quasthoff:
                                    <ref
                                    target="https://open.spotify.com/track/5faJrfXkpJihDyL9nAM2xi"
                                    >open.spotify.com/track/5faJrfXkpJihDyL9nAM2xi</ref></p>
                            <p>D. 911, No. 24, <title>Der Leiermann</title>, Thomas Quasthoff: <ref
                                    target="https://open.spotify.com/track/6q17bgjMpX6IqY3AbzxBKG"
                                    >open.spotify.com/track/6q17bgjMpX6IqY3AbzxBKG</ref></p>
                        </item>
                        <item>
                            <p>Franz Schubert: <title>Erlkönig</title></p>
                            <p><title>Erlkönig</title>, D. 328, Matthias Goerne, Andreas Haefliger:
                                    <ref
                                    target="https://open.spotify.com/track/792SR2zDdaZ7OMwimDxiBP?si=1b470094c12444b7"
                                    >open.spotify.com/track/792SR2zDdaZ7OMwimDxiBP</ref></p>
                        </item>
                        <item>
                            <p>Franz Schubert: <title>Der Tod und das Mädchen</title></p>
                            <p><title>Der Tod und das Mädchen</title>, D. 531 (Op.7/3), Jessye
                                Norman, Phillip Moll: <ref
                                    target="https://open.spotify.com/track/4Ro3eHa5VBQTTulzDAJOYK"
                                    >open.spotify.com/track/4Ro3eHa5VBQTTulzDAJOYK</ref></p>
                        </item>
                        <item>
                            <p>Franz Schubert: <title>Der Wanderer</title></p>
                            <p><title>Der Wanderer</title>, D.493, Matthias Goerne, Andreas
                                Haefliger: <ref
                                    target="https://open.spotify.com/track/0MeAlPLXDjPAWBNnK2P6Pe"
                                    >open.spotify.com/track/0MeAlPLXDjPAWBNnK2P6Pe</ref></p>
                        </item>
                        <item>
                            <p>Franz Schubert: <title>Rosamunde</title>: Ouverture</p>
                            <p><title>Rosamunde</title>, D.797 (Incidental music to Helmina von
                                Chézy's Play): Ouverture (<title>Die Zauberharfe</title>, D.644),
                                Franz Schubert, Gewandhausorchester Leipzig, Kurt Masur: <ref
                                    target="https://open.spotify.com/track/0RL3zsa1OqT24rxlZdkbcd"
                                    >open.spotify.com/track/0RL3zsa1OqT24rxlZdkbcd</ref></p>
                        </item>
                    </list>
                </p>
            </div>
            <div xml:id="wdr02_04-01_07">
                <head>Richard Wagner: <hi rend="italics">Die Walküre</hi></head>
                <p>In einigen Interviews bezeichnet sich Jelinek als Wagnerianerin (vgl. <ref
                        xml:id="ref_zoglauer1998-97" type="bibl" target="#Zoglauer1998">Zoglauer
                        1998: 97</ref>; <ref xml:id="ref_weinzierl2004" type="bibl"
                        target="#Weinzierl2004">Weinzierl 2004</ref>). Ihr leidenschaftliches
                    Verhältnis zu Wagners Musik (vgl. <ref xml:id="ref_blomberg2014" type="bibl"
                        target="#Blomberg_etal2014">Blomberg 2014</ref>; <ref xml:id="ref_weinzierl"
                        type="bibl" target="#Weinzierl2004">Weinzierl 2004</ref>) führt sie 2014,
                    anlässlich der Uraufführung von Jelineks <title>Rein Gold. Ein
                        Bühnenessay</title> (2013) in Berlin, weiter aus: <quote
                        source="#ref_blomberg2014">Ich höre einmal bewußt nicht analytisch (was man
                        unwillkürlich ja tut, wenn man selber lange Musik gemacht hat), sondern ich
                        schmeiße mich hinein wie ein Schwein in die Suhle. Lustvoll.</quote>
                    <ref xml:id="ref_blomberg2014etal" type="bibl" rend="brackets"
                        target="#Blomberg_etal2014">Blomberg 2014</ref> Elfriede Jelineks
                        <title>Rein Gold </title>schließt dabei an die berühmte Inszenierung von
                    Wagners Tetralogie <title>Der Ring des Nibelungen</title> an, welche Patrice
                    Chéreau bei den Bayreuther Festspielen 1976 vorgelegt hat. Während sich der
                    Titel <title>Rein Gold</title> auf Rheingold, den ersten Teil von Wagners
                    Tetralogie, bezieht, nimmt Jelineks Bühnenessay den Dialog zwischen Wotan und
                    Brünnhilde im 3. Akt von Wagners <title>Die Walküre</title> als Ansatzpunkt und
                    greift marxistische Interpretationen von Wagners Ring auf (vgl. <ref
                        xml:id="ref_schoeßler2013-202" type="bibl" target="#Schoessler2013">Schößler
                        2013: 202</ref>; <ref xml:id="ref_anke2014-189" type="bibl"
                        target="#Janke2014">Janke 2014: 189</ref>).</p>

                <p>
                    <list>
                        <item>Richard Wagner: <title>Die Walküre</title>: Dialog zwischen Wotan und
                            Brünnhilde im 3. Akt</item>
                        <item><title>„War es so schmählich?“</title> Gwyneth Jones, Donald McIntyre,
                            Bayreuth Festival Orchestra, Pierre Boulez: <ref
                                target="https://open.spotify.com/track/3sWlpcbGJNDT3wcQWB6P80"
                                >open.spotify.com/track/3sWlpcbGJNDT3wcQWB6P80</ref></item>
                        <item><title>„Deinen leichten Sinn laß dich denn leiten“</title>, Gwyneth
                            Jones, Donald McIntyre, Bayreuth Festival Orchestra, Pierre Boulez: <ref
                                target="https://open.spotify.com/track/08e1f7tt8MiLR1Hn2HumTt"
                                >open.spotify.com/track/08e1f7tt8MiLR1Hn2HumTt</ref>
                        </item>
                        <item><title>„Du zeugtest ein edles Geschlecht“</title>, Gwyneth Jones,
                            Donald McIntyre, Bayreuth Festival Orchestra, Pierre Boulez: <ref
                                target="https://open.spotify.com/track/22pndmzFjBKNoe87itxIQD"
                                >open.spotify.com/track/22pndmzFjBKNoe87itxIQD</ref>
                        </item>
                        <item><title>„Leb wohl, du kühnes, herrliches Kind“</title>, Donald
                            McIntyre, Bayreuth Festival Orchestra, Pierre Boulez: <ref
                                target="https://open.spotify.com/track/5CZziclkYhnhs7JYrenDZ8"
                                >https://open.spotify.com/track/5CZziclkYhnhs7JYrenDZ8</ref>
                        </item>
                        <item><title>„Loge, hör! Lausche hieher!“</title>, Donald McIntyre, Bayreuth
                            Festival Orchestra, Pierre Boulez: <ref
                                target="https://open.spotify.com/track/7LOAE6ZAJT6vDGljuhgbIc"
                                >open.spotify.com/track/7LOAE6ZAJT6vDGljuhgbIc</ref>
                        </item>
                    </list>
                </p>

            </div>
        </body>
        <back>
            <div type="bibliography">

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                            level="a" type="sub">Ein Gespräch mit Elfriede Jelinek</title>, in:
                            <title level="j">Die Schwarze Botin</title>
                        <biblScope unit="issue">24</biblScope> (1984), S. <biblScope unit="page">3–9
                            und S. 40–46</biblScope>.</bibl>
                    <bibl xml:id="Blomberg_etal2014" type="bookSection"><author>Blomberg, Benjamin
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                            >Ein nicht ganz gewöhnliches Interview mit Elfriede Jelinek</title>, in:
                            <title level="m">Programmheft der Staatsoper im Schiller Theater zu
                            Elfriede Jelineks <hi rend="italic">Rein Gold></hi></title>.</bibl>
                    <bibl xml:id="Degner2014" type="bookSection"><author>Degner, Ute</author>
                            (<date>2014</date>): <title type="main" level="a">Biographische und
                            künstlerische Kontexte</title>, in: <editor>Pia Janke</editor> (Hg.):
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                            <biblScope>2-8</biblScope>.</bibl>
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                            (<date>2013</date>): <title level="a" type="main">Kompositionen, Texte
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                        (Hg.): <title type="main" level="m">Jelinek-Handbuch</title>.
                            <pubPlace>Stuttgart</pubPlace>: <publisher>J.B. Metzler</publisher>, S.
                            <biblScope unit="page">228–236</biblScope>.</bibl>
                    <bibl xml:id="Janke2014" type="book"><author>Janke, Pia</author>
                            (<date>2014</date>): <title type="main" level="m">Elfriede
                            Jelinek</title>. <title level="m" type="sub">Werk und Rezeption</title>.
                        2 Bde. <pubPlace>Wien</pubPlace>: <publisher>Praesens Verlag</publisher>
                            (=<title level="s">DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede
                            Jelinek-Forschungszentrums</title> 10).</bibl>
                    <bibl xml:id="Jelinek1997" type="bookSection"><author>Jelinek, Elfriede</author>
                            (<date>1997</date>): <title type="main" level="a">Ungebärdige Wege, zu
                            spätes Begehen</title>, in: <editor>Otto Brusatti</editor>, (Hg.):
                            <title level="m" type="main">Schubert 97: Aus Heliopolis – Nachtviolen –
                            Wasserfluth</title>. <pubPlace>Köln</pubPlace>:
                            <publisher>Böhlau</publisher>, S. <biblScope unit="page"
                            >155–157</biblScope>. (=Katalog zur Jubiläumsausstellung zum 200.
                        Geburtstag von Franz Schubert Schubert 97: Aus Heliopolis – Nachtviolen –
                        Wasserfluth im Historischen Museum der Stadt Wien vom 5.–31.8.1997).</bibl>
                    <bibl xml:id="Jelinek1999" type="webpage"><author>Jelinek, Elfriede</author>
                            (<date>1999</date>): <title level="m" type="main">Die Zeit
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                            target="https://www.elfriedejelinek.com/flmarkst.htm"
                            >elfriedejelinek.com/flmarkst.htm</ref> (20.1.2021).</bibl>
                    <bibl xml:id="Jelinek2001" type="bookSection"><author>Jelinek, Elfriede</author>
                            (<date>2001</date>): <title level="a">Musik und Furcht (einige
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                        in: booklet zur CD Olga Neuwirth: <title level="m" type="main"
                            >Vampyrotheneone, Instrumental-Inseln aus „Bählamms Fest“,
                            Hooloomooloo</title>. <pubPlace>Wien</pubPlace>:
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                    <bibl xml:id="Kerschbaumer1989" type="bookSection"><author>Kerschbaumer, Marie
                            Thérèse</author> (<date>1989</date>): <title level="a">Portrait einer
                            jungen österreichischen Autorin (1971)</title>, in: Marie Thérèse
                        Kerschbaumer: <title level="m" type="main">Für mich hat Lesen etwas mit
                            Fließen zu tun</title>. <title type="sub" level="m">Gedanken zum Lesen
                            und Schreiben von Literatur</title>. <pubPlace>Wien</pubPlace>:
                            <publisher>Wiener Frauenverlag</publisher> (= Reihe Frauenforschung 12),
                        S. <biblScope unit="page">144–147</biblScope>.</bibl>
                    <bibl xml:id="Klein2013" type="bookSection"><author>Klein, Christian</author>
                            (<date>2013</date>): <title level="a" type="main">Totenauberg;
                            Raststätte oder Sie machens alle</title>, in: <editor>Pia Janke</editor>
                        (Hg.): <title level="m" type="main">Jelinek-Handbuch</title>.
                            <pubPlace>Stuttgart</pubPlace>: <publisher>Metzler</publisher>, S.
                            <biblScope unit="page">151–155</biblScope>.</bibl>
                    <bibl xml:id="Loeffler1994" type="newspaperArticle"><author>Löffler,
                            Sigrid</author> (<date>1994</date>): <title level="a">Mordslust auf
                            Männer</title>, in: <title level="j">Die Woche</title>,
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                    <bibl xml:id="Lücke2005" type="bookSection"><author>Lücke, Bärbel</author>
                            (<date>2005</date>): <title type="main" level="a">Denkbewegungen,
                            Schreibbewegungen – Weiblichkeits- und Männlichkeitsmythen im Spiegel
                            abendländischer Philosophie</title>: <title level="a" type="sub">Eine
                            dekonstruktivistische Lektüre von Elfriede Jelineks
                            „,Prinzessinnendramen‘ „Der Tod und das Mädchen I–III“</title>, in:
                            <editor>Bettina Gruber</editor> (Hg.): <title level="m">Weiblichkeit als
                            politisches Programm? Sexualität, Macht und Mythos</title>.
                            <pubPlace>Würzburg</pubPlace>: <publisher>Königshausen und
                            Neumann</publisher>, S. <biblScope unit="page"
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                    <bibl xml:id="Mayer_Koberg2006" type="book"><author>Mayer,
                            Verena</author>/<author>Koberg, Roland</author> (<date>2006</date>):
                            <title level="m" type="main">elfriede jelinek</title>. <title level="m"
                            type="sub">Ein Porträt</title>. <pubPlace>Reinbek bei
                        Hamburg</pubPlace>: <publisher>Rowohlt</publisher>.</bibl>
                    <bibl xml:id="Schoessler2013" type="bookSection"><author>Schößler,
                            Franziska</author> (<date>2013</date>): <title level="a" type="main">Die
                            Kontrakte des Kaufmanns; Rein Gold</title> (unter Mitarbeit von Moira
                        Mertens), in: <editor>Pia Janke</editor> (Hg.): <title level="m"
                            >Jelinek-Handbuch</title>. <pubPlace>Stuttgart</pubPlace>:
                            <publisher>Metzler</publisher>, S. <biblScope unit="page"
                            >198–203</biblScope>.</bibl>
                    <bibl xml:id="Treude2013" type="bookSection"><author>Treude, Sabine</author>
                            (<date>2013</date>): <title level="a" type="main">Die Kinder der
                            Toten</title>, in: <editor>Pia Janke</editor> (Hg.): <title level="m"
                            >Jelinek-Handbuch</title>. <pubPlace>Stuttgart</pubPlace>:
                            <publisher>Metzler</publisher>, S. <biblScope unit="page"
                            >113–118</biblScope>.</bibl>
                    <bibl xml:id="Weinzierl2004" type="newspaperArticle"><author>Weinzierl,
                            Ulrich</author> (<date>2004</date>): <title level="a" type="main">Ich
                            bin eine Wagnerianerin</title>, in: <title level="j">Die Welt</title>,
                            <date>28.2.2004</date>.</bibl>
                    <bibl xml:id="Zoglauer1998" type="journalArticle"><author>Zoglauer,
                            Franz</author> (<date>1998</date>): <title type="main" level="a">Ich bin
                            eine Komponistin!</title>, in: <title level="j">Parnass</title>
                        <biblScope unit="issue">2/1998</biblScope>, S. <biblScope unit="page"
                            >94–97</biblScope>.</bibl>
                </listBibl>
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