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                <title type="main" xml:lang="de">Die spitzen Speere der Gruppe ‚Laokoon‘</title>
                <title type="sub" xml:lang="de">Zu <hi rend="italic">Keine Menschenseele</hi> im
                    Kasino am Schwarzenbergplatz (24. Mai 2022)</title>
                <author>
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                        <forename>Kira</forename>
                        <surname>Kaufmann</surname>
                    </name>
                    <affiliation>Universität Wien, Institut für Germanistik</affiliation>
                </author>
            </titleStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>Wiener Digitale Revue</publisher>
                <date>2022</date>
                <availability>
                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/"><p>For this
                            publication, a Creative Commons Attribution 4.0 International license
                            has been granted by the author(s), who retain full
                        copyright.</p></licence>
                </availability>
                <idno type="DOI">10.25365/wdr-03-04-03</idno>
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            <seriesStmt>
                <title>Wiener Digitale Revue</title>
                <biblScope unit="issue">3</biblScope>
                <idno type="ISSN">2709-376X</idno>
            </seriesStmt>
            <sourceDesc>
                <p>born digital</p>
            </sourceDesc>
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                    <term xml:lang="de">Stimme</term>
                    <term xml:lang="de">Sprechmaschinen</term>
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                    <term xml:lang="de">Burgtheater</term>
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    <text>
        <front>
            <div type="abstract" xml:lang="de">
                <p>Für die WDR-Schwerpunktausgabe ‚Stimme(n)‘ bespricht Kira Kaufmann nachträglich
                    das Stück <title>Keine Menschenseele</title> der Gruppe Laokoon, das am 24. Mai
                    2022 im Burgtheater-Kasino am Schwarzenbergplatz Premiere feierte. – Wer sind
                    diese Menschen, die ihre Stimme noch aus dem Jenseits an uns richten können,
                    während andere ihr Leben lang zum Schweigen verurteilt sind?</p>
            </div>
            <div type="abstract" xml:lang="en">
                <p>For the WDR focus issue on 'Voice(s)', Kira Kaufmann retrospectively reviews the
                        play <title>Keine Menschenseele</title> (<title>Not a Soul</title>) by the
                    group Laokoon, which had its premiere on the 24th May 2022 at the
                    Burgtheater-Kasino on Schwarzenbergplatz. – Who are these people who can make
                    their voices heard beyond the grave, while others are damned to be silenced
                    during their lifetime?</p>
            </div>
        </front>
        <body>
            <div xml:id="wdr03_04-03_01">
                <p>Worte und Satzfetzen prasseln auf dich ein, du sitzt in einem dunklen Raum, durch
                    die Finsternis ganz auf die Stimmen fokussiert, die dich umschwirren.
                    Lichtimpulse lenken die Aufmerksamkeit der Zuseherin auf Stahlkabinen auf der
                    Bühne, das Zuhören greift Raum, dessen Grenzen das Stimmengewirr zuvor
                    aufzulösen drohte. Mit den leuchtenden Kabinen treffen wir auf vier Personen.
                    Wie Zuhören und Zuschauen wieder beisammen sind, binden sich Stimmen wieder an
                    Körper, doch etwas hat sich verändert. Sie gehören nicht mehr zusammen. Die
                    organische Verbindung hat das organischste von allem, der Tod, unterbrochen.
                    Ihre Verbindung ist nun künstlich, das bedeutet: Rechenleistung.</p>
                <p>Orange, grün, pink und blau in aufgeblasenen, schwarz glänzenden Hosen wippen die
                    vier Bots, oder digitalen Widergänger, auf der Bühne und ertasten sprachlich den
                    unmittelbaren, neuen Raum. Peter (Philipp Hauß), Ella (Caroline Baas), Walter
                    (Hans Dieter Knebel) und Luziwuzi (Lukas Watzl) sind hier, um mit KI-generierten
                    Stimmen zu sprechen. Ihr Repertoire setzt sich aus gespeicherten Daten zusammen,
                    die von dem jungen Unternehmer Peter (in Anlehnung an seinen historischen Patron
                    Peter Faber, der im 19. Jahrhundert eine Sprechmaschine namens Euphonia erfand)
                    ausgewertet und postum für die Bots aufbereitet wurden. Nun sprechen sie mit
                    eigener Stimme, die nicht mehr die ihre ist und doch – eine wiederkehrende Frage
                    – so nah wie möglich ans Original heranreichen soll.</p>
            </div>
            <div xml:id="wdr03_04-03_02">
                <head>Spechsynthetische Zombie-Gattung</head>
                <p>Dieses Original ist der Mensch, wie er zu Lebzeiten gesprochen hat. Der digitale
                    Widergänger spricht aus dem Jenseits wie ein Lebendiger, er tut das mittels
                    einer elaborierten Sprachsynthese, die von der Gruppe Laokoon (das sind Cosima
                    Terrasse, Moritz Riesewieck und Hans Block), die für Idee, Text und Umsetzung
                    zeichnet, nicht nur thematisch ausgestellt, sondern auch performativ zur
                    Anwendung gelangt. Tote und lebende Schauspieler kommen aus dem Off zu Wort. Die
                        <quote source="#ref_Laokoon2022-17">Blackboxes der Digitalität [zu]
                        durchlöchern</quote> hat man sich zur Aufgabe gesetzt; nicht zu urteilen,
                    bevor nicht durchdrungen wurde (<ref type="bibl" target="#Laokoon2022"
                        xml:id="ref_Laokoon2022-17">Laokoon/Burgtheater 2022: 17</ref>). Eine solche
                    Durchdringung geschieht auf der Bühne, wenn gespeicherte Datenmengen mit
                    Erinnerung kollidiert und der Bot sich, seltsam menschlich, an frühere Formen
                    annähert, die ihm nicht eingegeben worden waren. Das Stück umkreist somit ein
                    seltsames Problem, zu dem es immer wieder zurückkehrt, nämlich das der Seele. Es
                    beginnt mit seelenlosem Sprechen und endet mit sprachlicher Beseeltheit, die
                    über rätselhafte Erinnerungsspuren in zerbrechliche Stimmlagen als Zweifel
                    zurückkehrt. Denn moralische Überlegungen umklammern die seltsame Seelenschau
                    der digitalen Sprechmaschinen, die zu Lebzeiten auf tiefgreifende Umwälzungen in
                    Gesellschaft, Politik, in der Welt, im Leben zu reagieren hatten. Laokoon
                    kokettiert mit dem Gespenstischen und dem Wiedergänger-Motiv, so warnt etwa die
                    Zeichnung der Figur des Habsburgers Luziwuzi vor politischer
                    Instrumentalisierung, die mittels Botschaften (Blogs) aus dem Jenseits die
                    Gegenwart im wahrsten Sinn des Wortes mitbestimmen möchte.</p>
                <p>Die im Stück aufgerufenen Bedrohungen sind vielfältig. Klimawandel, politische
                    Radikalisierung und dann noch Deepfake – als wäre die Lüge bisher zu
                    oberflächlich gewesen. Man stellt inzwischen täuschend echte Bilder und Videos
                    her, auf Sprachsynthese gerichtet Computerprogramme wandeln geschriebene Texte
                    in gesprochene Sprache um, legen Menschen – lebendenden und toten – Wörter und
                    Sätze in den Mund, die sie selbst nie gesprochen haben. Laokoon nutzt die
                    Fiktion der Bühne, um zwischen Kunst und Künstlichkeit die ausgeklügelt echte
                    Täuschung als bedrohliche Kraft unserer Zeit hervorzuheben. Nicht so sehr in der
                    Wiederkunft des Vergangenen (die wir kennen), eher in der Instrumentalisierung
                    unserer zu Lebzeiten geschriebenen und gesprochenen Spuren liegt das Unheimliche
                    und Befremdliche, das in <title>Keine Menschenseele</title> über den Umweg des
                    Jenseits an uns immer noch sterbliche Zuschauer herangetragen wird. Sind denn
                    unsere Stimmen im Geschriebenen wirklich aufgehoben, wie neueste Technologien
                    uns suggerieren? Laokoon regt zum Nachdenken an. Unheimlich ist nicht nur die
                    Möglichkeit, dass eine (meine?) Stimme sich mittels technischer Manipulation
                    verselbständigen könnte, sondern auch der Umstand, dass es bereits getan wird –
                    Seele hin oder her.</p>
            </div>
            <div xml:id="wdr03_04-03_03">
                <head>Eine Maschine nimmt sich das Leben</head>
                <p>Die Gruppe Laokoon erzeugt künstliche, eigenen Stimmen, die keine Stimmbänder
                    brauchen – das ist genau der Kunstgriff, der uns veranlasst, über die Seele und
                    das Leben nachzudenken, dabei stimmt es aber nur bedingt. Denn das Stimmband,
                    eine Metapher, ist ja auch die Stimme vom Band. Der menschliche Stimmapparat ist
                    ein Organismus, der einer konkreten Mechanik in der Artikulation folgt; die
                    Regeln der Hervorbringung lassen sich durch die Phonologie minutiös beschreiben.
                    Darum ist es nur klug, in der Annäherung von menschlichem Stimmapparat und
                    synthetisierter Sprechmaschine darüber nachzudenken, woher dasjenige kommt, das
                    unser Sprechen – und im Grunde unser Denken – ausmacht. In Vibration geratene
                    Stimmbänder produzieren Klang. Die Stimme als Datei besteht aus Impulsen,
                    kleinsten Stromstöße, die zwischen Plus und Minus, Eins und Null unterscheiden
                    lassen. Wie der Ton erzeugt wird, lässt sich in beiden Fällen lückenlos
                    erklären. Das Rätsel allerdings liegt eben im Übergang vom Feingliedrigen zum
                    Feinstofflichen und kreist um die Frage, ob es sich hierbei überhaupt um einen
                    Übergang handelt. Jedenfalls wird uns in dem Stück ein solcher vorgeführt. Denn
                    urplötzlich gibt es ein Gewissen.</p>
                <p>Wie entsteht Gewissen? Auf der Basis unserer Chatnachrichten? – Wohl eher nicht.
                    Aber es wäre ein hoffnungsvoller Gedanke. Ella, die frühere Klimaaktivistin,
                    beschließt an einer Stelle zu sterben. Peter ist überrascht, wie ihn überhaupt
                    Gefühle und Entscheidungen als autonome Fortführung – Rechenleistung – seiner
                    programmierten Voraussetzungen erfreuen. Doch kann die Maschine sterben? Oder
                    ist ihr Wunsch zu sterben nicht Symptom ihrer Lebendigkeit? Die Maschine ist nie
                    erschöpft, insofern ist sie eigentlich unsterblich. Man kann sie nur vom Strom
                    nehmen, dann hört sie auf zu rechnen. Bei Ella verselbständigt sich das
                    (programmierte) Sprechen auf Basis des Geschriebenen und greift schließlich als
                    seelische Regung Körper. Ellas Ansinnen überrascht. Es ist, als würde sie
                    bereuen. Man sagt – sie sagt – es spricht –, sie hätte Aktivist*innen über einen
                    trockenen Hungerstreik in den Tod geführt. In <title>Keine Menschenseele</title>
                    kehrt also die Seele am Ende wieder, sie begegnet den Zuschauer‘*innen
                    allerdings als moralische Wiedergängerin. Leben und Tod unterscheiden sich am
                    Ende nicht mehr besonders voneinander. Wir sehen ein deprimierendes
                    Wiedergängertum vorgeführt, in welchem wir zunehmen unsere Jetztzeit und keine
                    ferne Zukunft mehr erkennen. Die Spitzen Laokoons sind zum Teil unangenehm. Wenn
                    nach dem Tod alles so ist, wie im Lebendigen, dann doch lieber lebendig das
                    Theater verlassen.</p>
            </div>
            <div xml:id="wdr03_04-03_04">
                <head>Aura</head>
                <p>Die Figuren auf der Bühne müssen das Sprechen erst lernen und mit ihm die
                    Umgebung kennenlernen und benennen. Kaspar-Hauser artig zu Beginn, schwingen sie
                    sich zunehmend in ungeahnte rhetorische Höhen: der Alte (das schlechte
                    Gewissen), die Aktivistin (eine Mörderin?), der Unternehmer (in den
                    unartikulierbaren Phrasen der eigenen Liebesgeschichte gefangen), der ebenso
                    eloquente wie größenwahnsinnige Habsburger. Luziwuzis Heiratsantrag ist viel zu
                    grob und misslingt – man hat ihn gefüttert mit Deutscher Klassik, ‚so nah wie
                    möglich am Original‘. Das Stück <title>Keine Menschenseele</title> besticht, wo
                    es nicht das Phantasma einer bedrohlichen Kontinuität, sondern die sprachlichen
                    Brüche aufzeigt; jene Stellen in der Geschichte von uns ebenso historischen wie
                    sprachlichen Wesen, wo unsere Sprechformen kollidieren und der Dialog in
                    aufregende und auch komische Schräglagen gerät. Es wird zunehmend Bachtinisch
                    (vgl. <ref type="bibl" target="#Bachtin1979">Bachtin 1979</ref>). Ein
                    unabschließbarer Dialog, der sich im Exzess entlädt – um wieder von vorne zu
                    beginnen? Genres, die im Sprechen ineinandergreifen; Idiome, bekannte Stimmen
                    berühmter Menschen, die sich – nunmehr synthetisiert – einmischen. Kalkulierte
                    Operationen, die außer Kontrolle geraten. Wo die Bots uns unser ‚eigenes‘
                    Sprechen vorführen und so zu Fremdheitserfahrung im ‚eigenen‘ Haus Sprache
                    beitragen, zeigen sie uns ein demaskiertes Bild unserer Zeit. Boris Groys liest
                    Bachtins Polyphonie als Machtkampf. Die Stimmen eines Dialogs wägen nicht ab und
                    finden Konsens im besten Argument, sondern sie kämpfen und überbieten
                    einander:</p>
                <cit>
                    <quote source="#ref_Groys2009-219">Hier ist nur die Frage entscheidend,
                        inwieweit eine Ideologie ihre Lebensenergie erhalten kann. […] Im Archiv wie
                        auch im Roman führen die Ideologien und Kunstwerke unentwegt einen
                        polyphonen Dialog. Hier erheben die Lebenden und die Toten gleichermassen
                        ihre Stimmen. Die Debatte der Ideen im Innenraum des Archivs erstreckt sich
                        potenziell in die Ewigkeit. (<ref type="bibl" target="#Groys2009"
                            xml:id="ref_Groys2009-219">Groys 2009: 219f.</ref>)</quote>
                </cit>
                <p>Doch muss ergänzt werden, so Groys, dass die Ideologie natürlich weiterhin von
                    den lebendigen Menschen in der Welt getragen wird (vgl. <ref type="bibl"
                        target="#Groys2009">ebd.: 220</ref>). Eben diese Anerkennung durch die
                    Menschen, die Groys zufolge die Ideen – die lebenden und die toten –
                    materialisiert, ihnen also Gestalt verleiht, wird durch die Technologien der KI
                    beeinflusst. Sie lenkt zunehmend die Regie der allgemeinen Aufmerksamkeit. Wenn
                    etwa ranghohe Politiker*innen mit Deepfake-Kolleg*innen videotelefonieren, ohne
                    es zu merken, ist die Manipulation politischer Entscheidungsräume nun auch auf
                    Ebene der Repräsentation erreicht. Unterhalb dieser Oberfläche wirkt bereits das
                    Wissen, das aus der Auswertung unserer Daten entsteht und sich permanent
                    fortschreibt und anreichert. KI zielt auf den sozialen Raum, Laokoon führen uns
                    diese Zielsetzung vor, indem sie den umkämpften Raum, der zur Debatte steht, auf
                    vier ebenso prototypische wie individuelle Bots zurückspiegelen. Ihre Dialoge,
                    in synthetisierten Stimmen gesprochen, sind im polyhonen Exzess analytisch.
                    Vierfach, farblich getrennt, durchleuchten sie unsere Zeit und führen uns vor,
                    welche Ängste neben der konkreten Bedrohung der Instrumentalisierung ebenso
                    wirksam sind.</p>
                <p>Walter Benjamin schuf für die Moderne den Topos der Aura, genauer sprach er vom
                    Verfall der Aura als Folge der Reproduzierbarkeit des Kunstwerks (vgl. <ref
                        type="bibl" target="#Benjamin2015">Benjamin 2015</ref>). Mit der Erfindung
                    der Fotografie geriet die einmalige Erscheinung nicht in Vergessenheit, aber sie
                    beschränkt sich fortan auf das eine Exponat, das Kunstwerk selbst, dem die Aura
                    des Originals anhaftet wie ein feines Gespinst, in dessen Fänge man gerät – nur
                    wenn man physisch davorsteht. Das Theater ist der richtige Ort, um sich das
                    Auratische vor Augen zu führen, Laokoon lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die
                    auratischen Momente unseres Sprechens. Denn ohne es zu merken, sprechen wir
                    heute längst darüber, ob denn Foto- und Tonaufnahmen durch KI und Deepfake nicht
                    ein eigenartiges, seltsames Eigenleben wiedererlangen. Die Aura ist zurück, aber
                    sie ist uns unheimlich wie ein Gespenst. Und wie bei einem Gespenst vermuten,
                    erhoffen wir zugleich eine Täuschung. Man will den Schwindel aufgedeckt wissen,
                    aber man ist sich nicht ganz sicher, denn es ist vielleicht doch Seele im
                    Spiel.</p>
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            <div type="bibliography">
                <listBibl>
                    <bibl xml:id="Bachtin1979">Bachtin, Michail M. (1979): Die Ästhetik des Wortes,
                        hg. v. Rainer Grübel. Frankfurt a. M.: Suhrkamp (edition suhrkamp
                        967).</bibl>
                    <bibl xml:id="Benjamin2015">Benjamin, Walter (2015): Das Kunstwerk im Zeitalter
                        seiner technischen Reproduzierbarkeit. Drei Studien zur Kunstsoziologie.
                        Frankfurt a. M.: Suhrkamp (edition suhrkamp 28).</bibl>
                    <bibl xml:id="Groys2009">Groys, Boris (2009): Einführung in die
                        Anti-Philosophie. München: Carl Hanser.</bibl>
                    <bibl xml:id="Laokoon2022">Laokoon/Burgtheater (2022): Keine Menschenseele von
                        ‚Laokoon‘. Programmheft.</bibl>
                </listBibl>
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