Der Transfer von anwendungsorientierter Forschung in die forschungsgeleitete Lehre an Fachhochschulen
Am Beispiel des FILIAPreises – der FH JOANNEUM
Abstract
Ein Alleinstellungsmerkmal der Ausbildung an Fachhochschulen (FHs) besteht in der in Verbindung von berufspraktischen Perspektiven mit der Vermittlung von akademischem Wissen und anwendungsorientierter Forschung. Im Sinne des Leitbilds der forschungsgeleiteten Lehre kommt der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung (F&E) an den Fachhochschulen damit auch die Funktion zu, den Transfer aktueller Forschungsergebnisse und -methoden in die Lehrangebote zu gewährleisten. Zusätzlich zur unmittelbaren Forschungsleistung (und der durch sie eingeworbenen Drittmittel) erzeugen F&E-Aktivitäten damit einen besonderen Mehrwert für die Qualitätssicherung, Positionierung und Profilbildung von Fachhochschulen. Im vorliegenden Praxisbericht stellen wir, ausgehend von konzeptuellen Überlegungen zur Verbindung von Forschung und Lehre an FHs, eine Initiative der FH JOANNEUM vor, die zum Ziel hat, den Transfer von F&E in die Lehre sichtbar zu machen und dessen Mehrwert aufzuzeigen.
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