Fair projects - bad data? Evaluating the gender balance in science projects

Autor/innen

  • Magdalena Kleinberger-Pierer convelop cooperative knowledge design gmbh, convelop
  • Simon Pohn-Weidinger convelop cooperative knowledge design gmbh, convelop
  • Karin Grasenick convelop cooperative knowledge design gmbh, convelop

Schlagworte:

Gender Balance, Higher Education, Indicator, Women, Science

Abstract

Forscherinnen und Forscher müssen immer häufiger über das Geschlechterverhältnis ihrer Teams berichten, um Mittel für ihre Forschungsprojekte zu erhalten. In Europa zum Beispiel legen die Leitlinien von "Horizont 2020" fest, dass Anträge mit einer ausgewogenen 50/50-Repräsentation von Frauen und Männern bevorzugt werden, und jedes Projekt muss mindestens die Zusammensetzung ihrer Teams und Führungspositionen begründen. In wissenschaftlichen Bereichen, in denen Frauen noch in der Minderheit sind, wie z.B. in der Robotik oder der künstlichen Intelligenz, oder in vielen STEMM-Bereichen im Allgemeinen, hat dieser Ansatz den Antragstellern die Frage hinterlassen, wie sie das Verhältnis von Frauen in ihren Teams rechtfertigen können. Für einzelne Projekte und Projektleiter sind realistische Ziele erforderlich, die die spezifischen Rahmenbedingungen in den verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen berücksichtigen. In diesem Beitrag werden Ansätze zur Messung des disziplinären Hintergrunds und der Karriereentwicklung von Frauen und Männern in der Wissenschaft untersucht, indem eine Reihe von verfügbaren Datenquellen ausgewertet wird. Es gibt Einblicke, wie man Zahlen ableiten kann, die es Wissenschaftsprojekten ermöglichen, ihr Geschlechterverhältnis im Vergleich zu einer möglichen Unterrepräsentation von Frauen zu bewerten.

Veröffentlicht

01.03.2020