Win – Win? Erholung, Tourismus und der Luchs

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.25365/azba.162.10

Schlagworte:

rural tourism, choice experiment, recreation planning, lynx, nature education

Abstract

In der Naturvermittlung wird zunehmend auf Digitalisierung gesetzt und auch das Vorkommen seltener Wildtierarten wird verstärkt in der Kommunikation mit Besucher und Besucherinnen integriert. Am Beispiel des Luchses (Lynx lynx) wurde durch eine Umfrage (n=1.000) mit einem integriertem Choice Experiment untersucht, welche Methoden der Vermittlung in diesem Kontext attraktiv sind. Dabei ergab sich, dass Luchse zu den attraktivsten Tierarten der Alpen gehören und dass alleine die Information zum Vorkommen der Tierart bereits positive Auswirkungen auf das Naturerlebnis der Gäste besitzt. Auch Umwege wegen Schutzmaßnahmen für den Luchs würden keine touristischen Nachteile bedeuten. Die befragten Personen sind nicht an digitalen Lösungen für die Wissensvermittlung über Wildtiere interessiert, sondern vielmehr an geführten Wanderungen oder Wildtierfreigehegen. Eine Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Wildtiermanagement könnte im Sinne einer Win-Win-Situation den Luchs in den Mittelpunkt stellen und dadurch eine naturtouristische Entwicklung ermöglichen.

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Veröffentlicht

2026-08-25