Zugang zu Register- und Individualdaten für die wissenschaftliche Forschung in Österreich

Autor/innen

  • Thomas König IHS - Institut für höhere Studien und Wissenschaftliche Forschung
  • Michael Strassnig WWTF - Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds
  • Gerhard Schwarz WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
  • Harald Oberhofer WU - Wirtschaftsuniversität Wien

Schlagworte:

Registerforschung, Administrative Daten, Austrian Micro Data Center, Bundesstatistikgesetz, Statistik Austria

Abstract

Eine zentrale Aufgabe öffentlicher Verwaltung besteht darin, Datenbestände anzulegen – zur Erfüllung ihrer ureigensten Aufgaben, aber auch zur Nutzung durch andere. Diese Datenbestände dienen als Entscheidungsgrundlage, zur Planung, Dokumentation, Kontrolle und Evaluierung. So entstehen Register: von der Todesursachenstatistik über die Sozialversicherungsdaten und die Transparenzdatenbank bis zur Statistik Austria, dem größten österreichischen „Datenbunker“. Der Zugang zu vielen hochwertiger Datensätze ist in der Regel stark eingeschränkt, oder gar nicht möglich. In Österreich hat sich dazu in den letzten Jahren etwas getan. Der vorliegende Artikel liefert dazu einen konzisen Überblick.

Veröffentlicht

01.03.2020