Quantitative ökologische Freilandarbeit mit Schulklassen

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.25365/azba.161.02

Schlagworte:

high school, quantitative ecology, fieldwork, competences, biology didactics

Abstract

Wissenschaftsskepsis kann auf mangelnde Erfahrung darüber, wie Wissenschaft funk­tioniert, zurückgeführt werden. Dafür notwendige Grundlagen wie Erkenntnistheorie, statistische Auswertung und experimentelle Methoden sind nur teilweise in den Lehrplä­nen verankert. Des Weiteren wird die experimentelle Naturwissenschaft Ökologie häufig mit Natur- und Umweltschutz verwechselt oder gleichgesetzt, ein Missverständnis, das durch mediale Darstellungen und einige Ansätze der Ökopädagogik zusätzlich verstärkt wird. Effektiver Ökologieunterricht sollte daher aktive Auseinandersetzung und experi­mentelle Erfahrungen fördern, um konzeptionelle Veränderungen im wissenschaftlichen Denken der SchülerInnen zu ermöglichen. Freilandexkursionen bieten eine wertvolle Möglichkeit, wissenschaftliche Methoden praxisnah zu vermitteln. Unsere Exkursionen mit SchülerInnen der AHS-Oberstufe zeigen, dass das Potential der Freilandarbeit oft nicht ausgeschöpft wird. Denn dabei können nicht nur Fakten vermittelt, sondern auch grundlegende wissenschaftliche Methoden erlernt werden. Unsere Ergebnisse verdeut­lichen die Notwendigkeit, Freilandarbeit stärker in den Schulunterricht zu integrieren, um durch entsprechende Praxiserfahrung sowohl das Wissen über wissenschaftliche Methoden als auch ihre Akzeptanz zu fördern.

Veröffentlicht

2025-12-19 — aktualisiert am 2025-12-19

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