Bd. 16 (2019): Farming the City. Resilienz und Niedergang der städtischen Landwirtschaft in der europäischen Geschichte

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Herausgeber: Erich Landsteiner und Tim Soens

Redaktion: Martin Bauer, Brigitte Semanek und Thomas Stockinger unter Mitarbeit von Markus Rheindorf und Ulrich Schwarz-Gräber

Die urbane Landwirtschaft ist ein vielschichtiges Phänomen, dessen Wurzeln unterschiedlich weit in der europäischen Geschichte zurückreichen. In einigen Regionen schien die städtische Landwirtschaft in einem frühen Stadium nachzulassen, in anderen beruhte die städtische Wirtschaft und Gesellschaft bis in die jüngste Vergangenheit fest auf einer mehr oder weniger spezialisierten und kommerzialisierten Agrarproduktion. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts gewinnt sie in einer von globalisierten Lebensmittelmärkten, sozialer Polarisierung, aber auch zunehmender Ernährungsunsicherheit geprägten urbanen Welt wieder rasant an Bedeutung: StädterInnen betreiben Landwirtschaft in einem gemeinsamen Bemühen, ihre Lebensmittelversorgung zu diversifizieren, die Produktionsketten zu verkürzen und das Gemeinschaftsleben zu stärken. Um die Organisation, die Resilienz und das Scheitern der städtischen Landwirtschaft in verschiedenen Kontexten zu verstehen, zielt dieser Band darauf ab, einen vergleichenden und langfristigen Ansatz zu entwickeln. Dabei stehen die Akteure der städtischen Landwirtschaft, ihre Einkommensstrategien und die sozialen und ökonomischen Bedingungen, in denen sie arbeiten, im Mittelpunkt.

Diese Ausgabe ist ursprünglich 2019 als Print-Version im StudienVerlag erschienen. Buchgestaltung nach Entwürfen von himmel. Studio für Design und Kommunikation, Satz: Marianne Oppel, Umschlag: StudienVerlag/Karin Berner.

Veröffentlicht: 2019-12-01

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