Bd. 13 (2016): Tiere nutzen. Ökonomien tierischer Produktion in der Moderne
HerausgeberInnen: Lukasz Nieradzik und Brigitta Schmidt-Lauber
Redaktion: Martin Bauer unter Mitarbeit von Gesine Gerhard, Jessica Richter und Ulrich Schwarz
In den westlichen Industriestaaten ist die wirtschaftliche Nutzung von Tieren für die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher aus dem Blickfeld geraten. Zugleich bedient sich die Lebensmittel- und Bekleidungsindustrie visueller und narrativer Ästhetisierungen und Inszenierungen, die das Leben von Nutztieren romantisieren und deren Tötung verschleiern.
Das Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raumes 2016 spürt den Gründen und Motiven der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Unsichtbarkeit von Nutztieren in unterschiedlichen Feldern nach. Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Ethnologie, Ethologie, Veterinärmedizin, Literaturwissenschaft, Soziologie, Agrar-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte befassen sich mit unterschiedlichen Formen der Tiernutzung in Geschichte und Gegenwart und untersuchen die Ökonomien tierischer Produktion aus unterschiedlichen Perspektiven.
Diese Ausgabe ist zuerst als Print-Version im Studienverlag erschienen. Buchgestaltung nach Entwürfen von hoeretzer grafische gestaltung, Scheffau/Tirol, Satz: Studienverlag/Da-TeX Gerd Blumenstein, Leipzig, Umschlag: Studienverlag/Karin Berner, Umschlagabbildung: © Mirjam Riepl.
Link zur Printausgabe: https://www.studienverlag.at/produkt/5568/tiere-nutzen/
ISBN 978-3-7065-5568-5