Sacherschließung in Zeiten von Corona – neue Herausforderungen und Chancen

Schlagworte: Sacherschließung, Fachreferent*in, Coronavirus, Homeoffice, Lockdown, TU Wien Bibliothek

Abstract

Eine der wesentlichen Aufgaben als Fachreferent*in ist die inhaltliche Erschließung der neuerworbenen Literatur, sowie die Begutachtung und Auswahl der neu erschienenen Werke in den jeweiligen Fachgebieten hinsichtlich der Relevanz für die eigenen Sammlungen gemäß dem Sammlungsprofil der TU Wien Bibliothek. Im Zuge der Corona-Krise wurde die herkömmliche Arbeitsweise in der Sacherschließung beeinträchtigt, und es haben sich neue Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten ergeben. Neben der fehlenden Autopsie der Literatur leidet auch die Sichtung und Erwerbung neuer Literatur unter der physischen Abwesenheit vom Arbeitsplatz bzw. der entsprechenden technischen Infrastruktur. Auch der persönliche Austausch mit den Kolleg*innen wurde deutlich erschwert. Neben den Schwierigkeiten wurden aber auch die neuen Handlungsoptionen auf beruflicher und individueller Ebene positiv gesehen. In dem Artikel werden unsere individuellen Erfahrungen an der TU Wien Bibliothek sowie Ausblicke in die Zukunft wiedergegeben.

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Literaturhinweise

Joachim Eberhardt (2012): Was ist (bibliothekarische) Sacherschließung? Bibliotheksdienst 46, H. 5, S. 386–401. https://doi.org/10.1515/bd.2012.46.5.386

Literarischer Speiszettl: https://speiszettl.obvsg.at/

TU Wien Bibliothek (2020): Sammlungsprofil. https://www.tuwien.at/fileadmin/Assets/Bibliothek/Bibliothek_PDFs/Sammlungsprofil_DE.pdf (Online veröffentlicht: 28.08.2020).

Veröffentlicht
2020-12-29
Zitationsvorschlag
Suchenwirth, L. (2020) „Sacherschließung in Zeiten von Corona – neue Herausforderungen und Chancen“, Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare, 73(3-4), S. 496-503. doi: 10.31263/voebm.v73i3-4.5332.