Die Wahrnehmung der Entwicklung der Wissenschaftssprache im Laufe des Studiums

Autor/innen

  • Victoria Buchsbaum Universität Wien
  • Therese Wiesinger Universität Wien

DOI:

https://doi.org/10.48646/zisch.210507

Schlagworte:

Wissenschaftssprache Deutsch, Alltägliche Wissenschaftssprache, Sprachensensibles Kompetenzmodell, Entwicklungswahrnehmung, Schreibentwicklung

Abstract

Der vorliegende Artikel befasst sich mit der Frage, wie Studierende die Entwicklung ihrer Kompetenzen bei der Verwendung der Wissenschaftssprache Deutsch wahrnehmen. Die Verfasserinnen befragten Studierende und Lehrende der Fachhochschule Campus Wien, wobei das Konzept der Alltäglichen Wissenschaftssprache von Konrad Ehlich (1994) und das Sprachsensible Kompetenzmodell von Dagmar Knorr (2019) den theoretischen Unterbau der leitfadengestützten Interviews bilden. Die Schwerpunkte waren die Selbsteinschätzungen der Studierenden bei der Verwendung der Wissenschaftssprache, sowie Vergleiche der Konzepte Studierender zu Ehlichs Konzept und Knorrs Modell. Als zentrales Ergebnis zeigt sich u.a., dass Studierende ihre Kompetenzen bei der Verwendung der Wissenschaftssprache mit fortlaufender Studiendauer weiterentwickeln und Fortschritte auch wahrnehmen. Weiters haben die Untersuchungen ergeben, dass sich das Konzept, das Master-Studierende von der Wissenschaftssprache haben, sich häufiger mit dem Konzept von Ehlich deckt als bei Bachelor-Studierenden. Ebenfalls konnte gezeigt werden, dass Knorrs Kompetenzmodell sowohl von Studierenden als auch von Lehrenden als hilfreich für den Hochschulbetrieb eingestuft wird.

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Veröffentlicht

2021-11-16