Call 01/2027: Zeitgemäßer Kinder- und Jugendmedienschutz

23.09.2026

Call MEDIENIMPULSE 01/2027:

Zeitgemäßer Kinder- und Jugendmedienschutz. Regulierung, Medienbildung und geteilte Verantwortung

Herausgegeben von Alessandro Barberi und der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK)

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Mit ihren im Juni 2026 veröffentlichten Handlungsempfehlungen und dem für September angekündigten Abschlussbericht bringt die Unabhängige Expertenkommission Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt des deutschen Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) die notwendige Diskussion über den Schutz junger Menschen im digitalen Raum weiter voran. Auch das österreichische Bundesministerium für Bildung (BMB) fördert den Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt seit längerer Zeit durch die Initiative Saferinternet.at und entsprechende Angebote für Schulen. Die Ergebnisse der länderübergreifenden europäischen Diskussionen schließen an eine intensiv geführte gesellschaftliche und politische Debatte an, in der beispielsweise gesetzliche Einschränkungen für die Nutzung bestimmter digitaler Dienste und Angebote, eine stärkere Regulierung von Plattformen, der Umgang mit privaten Endgeräten in Schulen sowie Aufgaben von Eltern, Bildungseinrichtungen und Kinder- und Jugendhilfe im Bereich Medienerziehung und Medienbildung diskutiert werden. Eine weitere Herausforderung stellen Anwendungen generativer Künstlicher Intelligenz dar, etwa durch Falschinformationen oder Darstellungen bildbasierter sexualisierter Gewalt. Hinzu kommen KI-Companions, deren Beziehungsangebote sich bisherigen Schutzkategorien weitgehend entziehen.

Damit einhergehend stellt sich die grundsätzliche Frage, was zeitgemäßen Kinder- und Jugendmedienschutz auszeichnet und welche Schutzmaßnahmen tatsächlich wirksam, verhältnismäßig und empirisch begründbar sind. Klassische Ansätze nehmen insbesondere potenziell entwicklungsbeeinträchtigende und jugendgefährdende Inhalte in den Blick und regulieren deren Zugänglichkeit vor allem altersbezogen. In digitalen Medienumgebungen erweitern sich die Risiken u. a. in den Bereichen Kontakt, Interaktion, Datenschutz und Kommerzialisierung. Dabei rückt stärker in den Blickpunkt, inwiefern die Gestaltung und die Funktionslogiken digitaler Plattformen mögliche Gefährdungen erzeugen oder verstärken können, etwa durch bestimmte Geschäftsmodelle, Empfehlungssysteme und Interfacedesign.

Ebenfalls erheblich verändert hat sich der regulatorische Rahmen. Leitlinien des UN-Kinderrechteausschusses und des Europarats haben grundlegende Maßstäbe für die Rechte junger Menschen im digitalen Raum formuliert. Digital Services Act und AI Act konkretisieren die Verantwortung von Plattformen sowie von Anbieterinnen und Anbietern digitaler Dienste bzw. KI-Systeme, Risiken bei der Gestaltung und Bereitstellung ihrer Angebote stärker zu berücksichtigen. Offen bleibt, wie diese unterschiedlichen Regelungsansätze international ineinandergreifen, wie ihre Durchsetzung gewährleistet werden kann und wo darüber hinausreichende Schutzbedarfe bestehen bleiben.

Eine kinderrechtliche Perspektive erweitert die Schutzdebatte zudem um die Frage, welche Rechte junger Menschen durch Schutzmaßnahmen selbst berührt werden, etwa die Rechte auf Information und Meinungsäußerung, Privatsphäre und Datenschutz sowie Freizeit, Spiel und kulturelle Teilhabe. Digitale Medien sind für Kinder und Jugendliche nicht nur mit Risiken verbunden, sondern auch jugendkulturelle Aneignungsräume, in denen sich Interessen, Ausdrucksformen, Kompetenzen und soziale Beziehungen entwickeln. Schutzmaßnahmen sind daher auch daran zu messen, inwiefern sie diese Zugänge und Handlungsmöglichkeiten erhalten. Daneben darf eine auf Nutzungsbeschränkungen konzentrierte Debatte nicht davon ablenken, dass Risiken durch Geschäftsmodelle, algorithmische Empfehlungssysteme und Plattformdesigns mit hervorgebracht oder verstärkt werden können und damit auch die Anbieterinnen und Anbieter in der Verantwortung stehen.

Ein zeitgemäßer Kinder- und Jugendmedienschutz lässt sich jedoch nicht allein regulatorisch umsetzen. Familie, Schule, Kinder- und Jugendhilfe sowie außerschulische Medienbildung sind zentrale Orte der Begleitung, Medienkompetenzförderung und Prävention. Forschung zur Medienerziehung zeigt dabei die Grenzen rein restriktiver oder technisch kontrollierender Ansätze auf und verweist auf die Bedeutung von Kommunikation und Unterstützung, die auf zunehmende Selbstständigkeit und die Erweiterung von Handlungsmöglichkeiten abzielen.

Die geplante Schwerpunktausgabe der MEDIENIMPULSE lädt dazu ein, Kinder- und Jugendmedienschutz angesichts der skizzierten Entwicklungen theoretisch, konzeptionell, empirisch, rechtlich und medienpädagogisch neu zu vermessen. Mögliche Beiträge können sich z. B. mit folgenden Fragen befassen:

  • Wie lässt sich ein zeitgemäßer Kinder- und Jugendmedienschutz unter den Bedingungen plattform- und KI-geprägter Medienumgebungen theoretisch-konzeptionell bestimmen?
  • Welche Konsequenzen ergeben sich aus aktuellen empirischen Erkenntnissen zu Risiken und Entwicklungspotenzialen im Kontext digitaler Medien für grundsätzliche Fragen des Kinder- und Jugendmedienschutzes?
  • Wie lassen sich Schutzmaßnahmen so ausgestalten, dass sie die Rechte junger Menschen auf Information und Meinungsäußerung, Datenschutz und Privatsphäre, Freizeit und Spiel sowie kulturelle Teilhabe berücksichtigen?
  • Welche medienpädagogischen Konzepte erweisen sich in Familie, Schule, Kinder- und Jugendhilfe sowie außerschulischer Medienbildung als tragfähig, und wie verhalten sich pädagogische und regulatorische Zugänge zueinander?
  • Wie lässt es sich im Rahmen des Kinder- und Jugendmedienschutzes vermeiden, dass Verantwortung einseitig an Familien delegiert wird und sich bestehende soziale Ungleichheiten dadurch verschärfen?
  • Wie sind bestehende Regelungsansätze hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und ihres Zusammenspiels zu bewerten, und wo besteht rechtlicher oder politischer Weiterentwicklungsbedarf?
  • Wie kann Kinder- und Jugendmedienschutz stärker an den strukturellen Ursachen von Risiken wie etwa Geschäftsmodellen und Plattformdesigns ansetzen, statt den Zugang junger Menschen zu digitalen Angeboten in den Mittelpunkt zu stellen?
  • Wie könnte eine übergreifende Strategie staatlicher, privatwirtschaftlicher sowie zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure für Kinder- und Jugendmedienschutz aussehen?
  • Wie kann Kinder- und Jugendmedienschutz den besonderen Schutzbedarfen junger Menschen in vulnerablen Lebenslagen Rechnung tragen?
  • Wie können junge Menschen an der Entwicklung von Schutzkonzepten, Regulierung und pädagogischen Maßnahmen beteiligt und ihre Perspektiven systematisch in Forschung und Fachdiskurs einbezogen werden?

Die Herausgeberinnen und Herausgeber dieser Schwerpunktausgabe sind:

Alessandro Barberi
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg / Universität Wien
alessandro.barberi@medienimpulse.at

Bianca Burgfeld-Meise
Fachhochschule Südwestfalen / Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK)
burgfeld-meise.bianca@fh-swf.de

Rüdiger Fries
Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes / Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK)
r.fries@gmk-net.de

André Weßel
Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK)
a.wessel@gmk-net.de

Einreichung der Artikel

Bitte reichen Sie Ihre Beiträge auf unserer Homepage über das Redaktionssystem unter folgendem Link ein:

https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/about/submissions

Umfang der Beiträge im Bereich Schwerpunkt: 20.000–40.000 Zeichen (mit Leerzeichen, Anmerkungen und Literaturliste). Falls Ihr Forschungsbeitrag ein Peer-Review-Verfahren – vornehmlich für den Schwerpunkt und das Ressort Forschung – durchlaufen soll, reichen Sie ihn bitte bis zum 15. Jänner 2027 ein. Beiträge ohne Peer-Review-Verfahren – vornehmlich für die weiteren Ressorts – können bis zum 21. Jänner 2027 eingereicht werden. Erscheinungstermin dieser Ausgabe ist der 21. März 2027.

Neben der thematischen Schwerpunktsetzung können Beiträge für alle Ressorts der MEDIENIMPULSE eingereicht werden. Beiträge, die ein Peer-Review-Verfahren durchlaufen haben, werden durch einen eigenen Vermerk kenntlich gemacht.

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen und stehen selbstverständlich gerne für eventuelle Rückfragen zur Verfügung!

  • Redaktionsschluss: 15. Jänner 2027
  • Erscheinungsdatum: 21. März 2027

Auswahlliteratur

Brüggen, N., Dreyer, S., Gebel, C., Lauber, A., Materna, G., Müller, R., Schober, M., & Stecher, S. (2022). Gefährdungsatlas. Digitales Aufwachsen. Vom Kind aus denken. Zukunftssicher handeln (aktualisierte und erweiterte 2. Aufl.). Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz. https://www.bzkj.de/resource/blob/197826/5e88ec66e545bcb196b7bf81fc6dd9e3/2-auflage-gefaehrdungsatlas-data.pdf

Deutscher Ethikrat. (2026). Schutz, Teilhabe und Befähigung von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt. Ad-hoc-Stellungnahme. https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/kinder-und-jugendliche-in-der-digitalen-welt.pdf

Dreyer, S. (2026). Zwischen KI-Regelwerk und Regelungslücke. Welche rechtlichen Vorgaben für KI-Systeme im Kinderkontext gelten und wo medienpädagogische Begleitung wichtig ist. In A. Weßel & F. von Gross (Hrsg.), Aufwachsen mit KI – Medienbildung, Datenschutz und digitale Selbstbestimmung im Kindes- und Jugendalter. Dieter Baacke Preis Handbuch 21. kopaed. https://www.gmk-net.de/wp-content/uploads/2026/07/db21_dreyer.pdf

Livingstone, S., & Stoilova, M. (2021). The 4Cs: Classifying online risk to children. CO – Children Online: Research and Evidence. https://doi.org/10.21241/ssoar.71817

Livingstone, S., & Sylwander, K. R. (2025). There is no right age! The search for age-appropriate ways to support children’s digital lives and rights. Journal of Children and Media, 19(1), 6–12. https://doi.org/10.1080/17482798.2024.2435015

Naab, T. (2025). Forschungsperspektiven zu Mediennutzung, Medienbildung und Herausforderungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Deutsches Jugendinstitut. https://doi.org/10.36189/DJI20257

Rösch, E., & Brüggen, N. (Hrsg.). (2025). Praxishandbuch (Post-)Digitale Kinder- und Jugendarbeit. Beltz Juventa. https://beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik-soziale-arbeit/praxishandbuch-post-digitale-kinder-und-jugendarbeit/BEL447749

Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“. (2026). Entwicklung stärken, Verantwortung übernehmen. Für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt. Handlungsempfehlungen. Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/290236/32c7a742b1ee00b498fca42c37784c99/20260624-handlungsempfehlungen-expertenkommission-kinder-und-jugendmedienschutz-data.pdf

UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes. (2021). Allgemeine Bemerkung Nr. 25 (2021) über die Rechte der Kinder in Bezug auf das digitale Umfeld (CRC/C/GC/25). Vereinte Nationen. https://www.kinderrechte.digital/fileadmin/user_upload/AllgemeineBemerkung_Nr.25_deutsch.pdf

Vereinte Nationen. (1989). Übereinkommen über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention). https://www.unicef.de/informieren/ueber-uns/fuer-kinderrechte/un-kinderrechtskonvention

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English Version

Call for Papers: MEDIENIMPULSE 01/2027:

Contemporary Protection of Children and Young People in the Media. Regulation, Media Literacy and Shared Responsibility

Edited by Alessandro Barberi and the Society for Media Education and Communication Culture (GMK)

With its recommendations for action published in June 2026 and the final report announced for September, the Independent Expert Commission on the Protection of Children and Young People in the Digital World, set up by the German Federal Ministry of Education, Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth (BMBFSFJ), is further advancing the necessary discussion on the protection of young people in the digital sphere. The Austrian Federal Ministry of Education (BMB) has also been promoting the protection of children and young people in the digital world for some time through the Saferinternet.at initiative and related services for schools. The findings of these cross-national European discussions follow on from an intense social and political debate, in which issues such as legal restrictions on the use of certain digital services and content, stricter regulation of platforms, the handling of personal devices in schools, and the roles of parents, educational institutions and child and youth welfare services in the field of media education and literacy are being discussed. Generative artificial intelligence applications pose a further challenge, for instance through misinformation or depictions of image-based sexualised violence. Added to this are AI companions, whose relational interactions largely fall outside existing categories of protection.

This raises the fundamental question of what characterises contemporary media protection for children and young people, and which protective measures are actually effective, proportionate and empirically justifiable. Traditional approaches focus in particular on content that is potentially harmful to development or harmful to young people, and regulate access to such content primarily on the basis of age. In digital media environments, the risks are expanding in areas such as contact, interaction, data protection and commercialisation. This brings into sharper focus the extent to which the design and operational logic of digital platforms can create or exacerbate potential risks, for example through certain business models, recommendation systems and interface design.

The regulatory framework has also undergone significant changes. Guidelines from the UN Committee on the Rights of the Child and the Council of Europe have set out fundamental standards for the rights of young people in the digital space. The Digital Services Act and the AI Act specify the responsibility of platforms, as well as providers of digital services and AI systems, to take greater account of risks when designing and delivering their services. It remains to be seen how these different regulatory approaches will interplay at an international level, how their enforcement can be ensured, and where further protection needs remain unmet.

A child rights perspective also broadens the debate on protection to include the question of which rights of young people are themselves affected by protective measures, such as the rights to information and freedom of expression, privacy and data protection, as well as leisure, play and cultural participation. Digital media are not only associated with risks for children and young people, but also serve as spaces for youth culture in which interests, forms of expression, skills and social relationships develop. Protective measures must therefore also be assessed in terms of the extent to which they preserve these avenues of access and opportunities for action. Furthermore, a debate focused on usage restrictions must not distract from the fact that risks can be created or exacerbated by business models, algorithmic recommendation systems and platform designs, and that providers therefore also bear responsibility.

However, modern media protection for children and young people cannot be achieved through regulation alone. The family, school, child and youth welfare services, and extracurricular media education are key settings for support, the promotion of media literacy and prevention. Research into media education highlights the limitations of purely restrictive or technically controlling approaches and emphasises the importance of communication and support aimed at fostering greater independence and expanding opportunities for action.

The planned special issue of MEDIENIMPULSE invites readers to reassess the protection of children and young people from media risks in light of the developments outlined above, from theoretical, conceptual, empirical, legal and media-educational perspectives. Potential contributions could, for example, address the following questions:

  • How can a contemporary approach to the protection of children and young people in the media be defined in theoretical and conceptual terms within the context of media environments shaped by platforms and AI?
  • What implications do current empirical findings on risks and development potential in the context of digital media have for fundamental questions regarding the protection of children and young people in the media?
  • How can protective measures be designed in such a way that they take into account young people’s rights to information and freedom of expression, data protection and privacy, leisure and play, as well as cultural participation?
  • Which media education concepts have proven to be viable within the family, at school, in child and youth welfare services, and in out-of-school media education, and how do educational and regulatory approaches relate to one another?
  • Within the framework of media protection for children and young people, how can we prevent responsibility from being unilaterally delegated to families, thereby exacerbating existing social inequalities?
  • How should existing regulatory approaches be assessed in terms of their effectiveness and how they interact, and where is there a need for further legal or policy development?
  • How can the protection of children and young people from media harm focus more on the structural causes of risks – such as business models and platform designs – rather than on young people’s access to digital services?
  • What might a cross-sectoral strategy for the protection of children and young people from media harm, involving state, private-sector and civil society actors, look like?
  • How can the protection of children and young people in the media take account of the specific protection needs of young people in vulnerable life situations?
  • How can young people be involved in the development of protection concepts, regulation and educational measures, and how can their perspectives be systematically incorporated into research and expert discourse?

The editors of this special issue are:

Alessandro Barberi
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg / Universität Wien
alessandro.barberi@medienimpulse.at

Bianca Burgfeld-Meise
Fachhochschule Südwestfalen / Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK)
burgfeld-meise.bianca@fh-swf.de

Rüdiger Fries
Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes / Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK)
r.fries@gmk-net.de

André Weßel
Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK)
a.wessel@gmk-net.de

Submission of articles

Please submit your articles via the editorial system on our website using the following link:

https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/about/submissions

Length of articles in the ‘Focus’ section: 20,000–40,000 characters (including spaces, notes and bibliography). If your research article is to undergo a peer-review process – primarily for the special issue and the ‘Research’ section – please submit it by 15 January 2027. Articles not subject to peer review – primarily for the other sections – may be submitted by 21 January 2027. The publication date for this issue is 21 March 2027.

In addition to the thematic focus, contributions may be submitted for all sections of MEDIENIMPULSE. Contributions that have undergone a peer-review process will be identified by a specific note.

We look forward to receiving your submissions and are, of course, happy to answer any questions you may have!

  • Editorial deadline: 15 January 2027
  • Publication date: 21 March 2027