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Call 02/2027: Medienbildung und Psychoanalyse

14.10.2026

Call MEDIENIMPULSE 2027/2:

Medienbildung und Psychoanalyse

Hg. von Alessandro Barberi und Christian Leineweber

Digitale Medien prägen längst nicht mehr nur Prozesse der Kommunikation, Interaktion, des Lernens oder der Bildung, sondern verschränken sich immer vielfältiger mit psychischen und mentalen Prozessen. Auf diese Weise wirken sie zunehmend jenseits des Bewussten auf psychologische Dimensionen von Subjektivierung und Vergesellschaftung. Zwischen digitaler Überreizung, gesteigerter Aufmerksamkeitsökonomie, Mediatisierung von Emotionen und Gefühlen und steigenden Tendenzen der Überforderung stellt sich mittlerweile vielerorts die Frage, was digitale Medien mit unserem psychischen Erleben machen und welche Bedeutung dies wiederum für medienpädagogische Zielsetzungen und Fragen der Medienbildung hat.

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Bd. 64 Nr. 3 (2026): Medienpädagogik und Kybernetik

Angesichts der zunehmenden Verbreitung von E-Learning-Technologien stellt sich nach wie vor die Frage, ob die Wissenschaft der Kybernetik nur eine Episode oder ein Versuch zur falschen Zeit war. Dabei wurden strukturelle Ähnlichkeiten zwischen Erziehungs- und Steuerungsprozessen im Bildungssystem und kybernetische Denkfiguren immer wieder deutlich. Schon in den 1960er- und frühen 1970er-Jahren sorgte die Kybernetik im Wettstreit der Systeme im Osten wie im Westen für Furore, indem sie den Anspruch erhob, Lehr- und Lernprozesse mittels informationstheoretischer Perspektiven auf ein „exaktes Fundament“ zu stellen und mit Hilfe von Lerntechnologien und „programmiertem Unterricht“ das menschliche Bewusstsein an die neuen Technologien anzupassen. Deshalb hat sich die Redaktion der MEDIENIMPULSE entschlossen, dem Thema Medienpädagogik und Kybernetik eine eigene Ausgabe zu widmen.

Veröffentlicht: 20.09.2026

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