Rezension: "Bildung dekonstruieren: Grenzgänge im Anschluss an die poststrukturalistische Bildungsphilosophie" von Robert Wartmann
DOI:
https://doi.org/10.21243/mi-01-25-03Abstract
Robert Wartmann liefert im Rahmen seiner Monographie auf mehr als 300 Seiten in insgesamt fünf Segmenten einen bildungstheoretisch-poststrukturalistischen Ausschnitt zum Begriff Bildung. Es werden vier poststrukturalistisch-bildungstheoretische Ansätze, die ein Plädoyer für Differenz in sich tragen, näher betrachtet, um der Frage nachzugehen, inwieweit sich das poststrukturalistische Differenz-Plädoyer in den Bildungstheorien seit dem Neudenken in den 1980er Jahren widerspiegelt. Die unterschiedlichen Ansätze werden analysiert, kritisch hinterfragt und zugleich auch miteinander in einen produktiven Austausch gebracht. Zur Veranschaulichung werden drei Irritationsmomente (Nationalismus, Subjektdezentrierung und Repräsentationskrise) herausgegriffen, anhand derer bestehende bildungstheoretische Stränge im Sinne des Poststrukturalismus kritisch fortgeschrieben werden. Inwiefern dem Autor dies in seiner Publikation gut gelungen ist, wird in der vorliegenden Rezension diskutiert.
Literaturhinweise
Wartmann, Robert (2024): Bildung dekonstruieren: Grenzgänge im Anschluss an die poststrukturalistische Bildungsphilosophie, Bielefeld: transcript.
Verlag: transcript
Erscheinungsort: Bielefeld
Erscheinungsjahr: 2024
Print-ISBN: 978-3-8376-7124-7
PDF-ISBN:978-3-8394-7124-1
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