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Herausgegeben von Alessandro Barberi, Martin Donner und Christian Swertz
Angesichts der zunehmenden Verbreitung von E-Learning-Technologien stellt sich nach wie vor die Frage, ob die Wissenschaft der Kybernetik nur eine Episode oder ein Versuch zur falschen Zeit war. Dabei wurden strukturelle Ähnlichkeiten zwischen Erziehungs- und Steuerungsprozessen im Bildungssystem und kybernetische Denkfiguren immer wieder deutlich. Schon in den 1960er- und frühen 1970er-Jahren sorgte die Kybernetik im Wettstreit der Systeme im Osten wie im Westen für Furore, indem sie den Anspruch erhob, Lehr- und Lernprozesse mittels informationstheoretischer Perspektiven auf ein „exaktes Fundament“ zu stellen und mit Hilfe von Lerntechnologien und „programmiertem Unterricht“ das menschliche Bewusstsein an die neuen Technologien anzupassen.
Ist Immanuel Kants berühmte vierte Frage „Was ist der Mensch?“ im Zeitalter algorithmischer Medien noch relevant – oder müssen wir anders fragen: Was war dieser Mensch, und was könnte nach ihm kommen? Wer fragt hier eigentlich – und von welcher Position aus? Mit diesen Fragen wird das Selbstverständnis der Gattung zum Gegenstand reflexiver Selbstvergewisserung; einer Reflexion, die motiviert wird durch den Umstand, dass jene Instanzen, die über „den Menschen“ nachdenken, selbst verflochten sind mit algorithmischen Systemen, mit welchen Denken, Wahrnehmen und Begehren mitgeformt werden.
Eine neue Ausgabe der MEDIENIMPULSE wurde veröffentlicht: Heft 04/2025 zum Thema „Digitaler Kapitalismus“, herausgegeben von Alessandro Barberi und Petra Paterno
Der Digitale Kapitalismus ist ein Forschungsfeld, dessen Konturen sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit dem Siegeszug des Internets, dem Ausbau des Informationsmarkts und dem Aufstieg marktbeherrschender Plattformen wie Google, Amazon oder Facebook deutlicher herausgebildet haben.