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Mediendidaktik im Zeitalter Künstlicher Intelligenz
Hg. von Alessandro Barberi, Miriam Mulders, Josef Buchner, Florian Danhel und Klaus Himpsl-Gutermann
Angesichts der breit geführten Diskussionen zu Künstlicher Intelligenz (KI) kann gerade aus Sicht der Medienpädagogik festgehalten werden, dass die (Bildungs-)Prozesse des Lernens und Lehrens auf verschiedenen Ebenen neuartig begriffen werden müssen. Denn es transformieren sich angesichts dieses Digitalisierungsschubs auch die Modelle, Theorien und Begrifflichkeiten der Mediendidaktik, wenn Large Language Models (LLM) Texte schreiben, Feedback geben, Lernmaterial entwickeln oder Ideen für didaktische Designs und ganze Lernumgebungen generieren.
Eine neue Ausgabe der MEDIENIMPULSE wurde veröffentlicht: Heft 02/2026 zum Thema „Medienanthropologie“, herausgegeben von Alessandro Barberi, Christian Swertz und Christian Filk
Herausgegeben von Alessandro Barberi, Martin Donner und Christian Swertz
Angesichts der zunehmenden Verbreitung von E-Learning-Technologien stellt sich nach wie vor die Frage, ob die Wissenschaft der Kybernetik nur eine Episode oder ein Versuch zur falschen Zeit war. Dabei wurden strukturelle Ähnlichkeiten zwischen Erziehungs- und Steuerungsprozessen im Bildungssystem und kybernetische Denkfiguren immer wieder deutlich. Schon in den 1960er- und frühen 1970er-Jahren sorgte die Kybernetik im Wettstreit der Systeme im Osten wie im Westen für Furore, indem sie den Anspruch erhob, Lehr- und Lernprozesse mittels informationstheoretischer Perspektiven auf ein „exaktes Fundament“ zu stellen und mit Hilfe von Lerntechnologien und „programmiertem Unterricht“ das menschliche Bewusstsein an die neuen Technologien anzupassen.