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Call 04/2026: Mediendidaktik im Zeitalter Künstlicher Intelligenz

30.06.2026

Call MEDIENIMPULSE 04/2026:

Mediendidaktik im Zeitalter Künstlicher Intelligenz

Hg. von Alessandro Barberi, Miriam Mulders, Josef Buchner, Florian Danhel und Klaus Himpsl-Gutermann

Angesichts der breit geführten Diskussionen zu Künstlicher Intelligenz (KI) kann gerade aus Sicht der Medienpädagogik festgehalten werden, dass die (Bildungs-)Prozesse des Lernens und Lehrens auf verschiedenen Ebenen neuartig begriffen werden müssen. Denn es transformieren sich angesichts dieses Digitalisierungsschubs auch die Modelle, Theorien und Begrifflichkeiten der Mediendidaktik, wenn Large Language Models (LLM) Texte schreiben, Feedback geben, Lernmaterial entwickeln oder Ideen für didaktische Designs und ganze Lernumgebungen generieren.

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Bd. 64 Nr. 2 (2026): Medienanthropologie

Ist Immanuel Kants berühmte vierte Frage „Was ist der Mensch?“ im Zeitalter algorithmischer Medien noch relevant – oder müssen wir anders fragen: Was war dieser Mensch, und was könnte nach ihm kommen? Wer fragt hier eigentlich – und von welcher Position aus? Mit diesen Fragen wird das Selbstverständnis der Gattung zum Gegenstand reflexiver Selbstvergewisserung; einer Reflexion, die motiviert wird durch den Umstand, dass jene Instanzen, die über „den Menschen“ nachdenken, selbst verflochten sind mit algorithmischen Systemen, mit welchen Denken, Wahrnehmen und Begehren mitgeformt werden.

Veröffentlicht: 21.06.2026

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