Rezension: "Hans Asperger und der Nationalsozialismus. Geschichte einer Verstrickung" von Herwig Czech

Autor/innen

  • Wolfgang Neugebauer Universität Wien

DOI:

https://doi.org/10.21243/mi-01-25-02

Schlagworte:

NS-Medizin, KKinderheilkunde (Pädiatrie), Autismus/Asperger-Syndrom, Kindereuthanasie, NS-Kontinuitäten

Abstract

Mit seiner Rezension der aktuellen Publikation von Herwig Czech fasst der Zeithistoriker Wolfgang Neugebauer – langjähriger Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) – den aktuellen Stand der Forschungen zur NS-Medizin für die Leser*innen der MEDIENIMPULSE zusammen. Dabei wird deutlich, dass Mediziner wie Hans Asperger, die ihre NS-Involvierung nach 1945 lange zu vvertuschen suchten, eine eminente und mehr als verstörende Rolle bei der Tötung von Kindern „Am Spiegelgrund“ spielten und also keineswegs entlastet werden können.

Literaturhinweise

Czech, Herwig (2024): Hans Asperger und der Nationalsozialismus. Geschichte einer Verstrickung, Gießen: Psychosozial-Verlag.

Verlag: Psychosozial-Verlag

Erscheinungsort: Gießen

Erscheinungsjahr: 2024

Print-ISBN: 978-3-8379-7889-4

PDF-ISBN: 978-3-8379-7889-6

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Veröffentlicht

2025-03-20

Zitationsvorschlag

Neugebauer, W. (2025). Rezension: "Hans Asperger und der Nationalsozialismus. Geschichte einer Verstrickung" von Herwig Czech. Medienimpulse, 63(1), 10 Seiten. https://doi.org/10.21243/mi-01-25-02

Ausgabe

Rubrik

Pädagogisches Material