Literarische und pragmatische Lesekultur junger Menschen in der Post[covid]moderne

Ergebnisse aus der DaLeSS-Studie

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.31263/voebm.v79i1.9982

Schlagworte:

Lesekultur, Covid-19-Pandemie, Digitalisierung, Mediennutzung, E-Books, analoges vs. digitales Lesen, Leseverhalten von Schüler:innen und Studierenden, DaLeSS-Studie, Lesefreude, Belletristik vs. Sachliteratur

Abstract

Die Frage nach der Zukunft des Bücherlesens – insbesondere des gedruckten Buches und des literarischen Lesens – in einer zunehmend digitalisierten Medienlandschaft gilt längst als archetypisch. Seit mehreren Jahrzehnten beschäftigt sie Literaturwissenschaft, Rezeptions- und Medienforschung, Kulturtheorie und Literaturdidaktik. Mit der Covid-19-Pandemie setzte im Bildungssystem eine tiefgreifende und beschleunigte Digitalisierung der Lesekultur ein: Online-Unterricht und vier Semester lange Online-Lehre machten das Lesen am Bildschirm zur zentralen Grundlage des Wissenserwerbs und zum festen Bestandteil des schulischen und universitären Alltags. Wie junge Menschen diese Entwicklung wahrnehmen, ist eine der Forschungsfragen der DaLeSS-Studie, die 2023 mit 1.056 Schüler:innen der Sekundarstufe II sowie Lehramtsstudierenden durchgeführt wurde. Untersucht wurden unter anderem ihr analoges und digitales Leseverhalten, ihre Lesemotivation und Lektürepräferenzen (etwa Belletristik versus Sachliteratur), ihre E-Book-Nutzung und ihr Konsum literarischer und pragmatischer sowie gedruckter und digitaler Textsorten. Der vorliegende Beitrag präsentiert ausgewählte Ergebnisse mit Schwerpunkt auf der Nutzung von E-Books sowie der analogen und digitalen Lektüre literarischer Textsorten.

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Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2026-05-12

Zitationsvorschlag

Schönbaß, D. (2026) „Literarische und pragmatische Lesekultur junger Menschen in der Post[covid]moderne: Ergebnisse aus der DaLeSS-Studie“, Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare, 79(1). doi: 10.31263/voebm.v79i1.9982.

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