Schreiben hat viele Gesichter

Liebes- und Hassbriefe an das Schreiben

Autor/innen

  • Lena Klemke

DOI:

https://doi.org/10.48646/zisch.251305

Schlagworte:

Autoethnografie

Abstract

Wenn ich an das Schreiben denke, habe ich viele Gedanken und Gefühle. Schreiben war für mich nie einfach nur eine Technik, eine Bewegung der Hand oder ein notwendiges Übel, das mir in der Schule und im Studium begegnet ist. Es war immer mehr als das – es war Beziehung. Diese Beziehung ist kompliziert und vielschichtig, und manchmal auch widersprüchlich. Manchmal habe ich es gehasst zu schreiben, wenn meine Handgelenke weh taten und ich mich mit jedem Wort quälte. Wenn ich schreiben musste, etwas das gezwungen klang, in dem ich mich nicht wiederfinden konnte. Aber es gab auch andere Momente. Wenn es wie Therapie war, eine Möglichkeit meine Gedanken einfach fließen zu lassen, ohne Bewertung, ohne Adressat*in, nur ich und das Schreiben. Wenn es wie Liebe war, wie Sucht, wie Intimität.

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Veröffentlicht

2026-01-29

Zitationsvorschlag

Klemke, L. (2026). Schreiben hat viele Gesichter: Liebes- und Hassbriefe an das Schreiben. Zeitschrift für interdisziplinäre Schreibforschung, 13, 48–57. https://doi.org/10.48646/zisch.251305

Ausgabe

Rubrik

Interdisziplinäre Schreibwissenschaft: Themenschwerpunkt