Gedanken in Worte fassen

Kreativität beim Schreiben in der Philosophie

Autor/innen

  • Nele Transfeld

DOI:

https://doi.org/10.48646/zisch.251313

Schlagworte:

philosophische Schreibpraxis, Schreibdenken, Kreativität, kreatives Schreiben, Textualität, Philosophiegeschichte

Abstract

Dieser Forschungsartikel befasst sich mit dem Schreiben in der Philosophie, oder genauer gesagt mit dem dafür erforderlichen Maß an Kreativität. Seit ihren antiken Anfängen baut die Philosophie als Disziplin nämlich stark auf Textualität. Doch die Manier, in der philosophische Texte verfasst werden, hat sich von der Antike bis heute immer wieder stark verändert. Diese Arbeit analysiert nun die aktuellen philosophischen Schreibpraxen und verfolgt die Frage: Welche Rolle spielen kreative und literarische Schreibmethoden im Schreibprozess von gegenwärtigen Philosoph*innen an der Universität Wien? Um diese Frage zu beantworten, wird zunächst ein Blick auf die Textualität in der Philosophiegeschichte geworfen. Danach wird sich anhand von aktuellen Handbüchern über das wissenschaftliche Schreiben in der Philosophie theoretisch an die gegenwärtige, philosophische Schreibpraxis angenähert. Im Anschluss daran wurden Interviews mit Philosoph*innen der entsprechenden Fakultät der Universität Wien durchgeführt. Grundsätzlich ließ sich im Rahmen der Befragungen erkennen, dass jeder Schreibprozess bis zu einem gewissen Grad kreativ abläuft. Sei es im Rahmen der Ideenfindung, der eigentlichen Textproduktion oder im Endprodukt selbst. Wie und wann Kreativität konkret eine Rolle spielt unterschied sich teilweise stark von Interviewpartner*in zu Interviewpartner*in.

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Veröffentlicht

2026-01-29

Zitationsvorschlag

Transfeld, N. (2026). Gedanken in Worte fassen: Kreativität beim Schreiben in der Philosophie. Zeitschrift für interdisziplinäre Schreibforschung, 13, 132–149. https://doi.org/10.48646/zisch.251313