Der VOICE auf der Spur
Eine explorative Arbeit über die Autor*innen-Stimme in wissenschaftlichen Texten
DOI:
https://doi.org/10.48646/zisch.2514Schlagworte:
Voice, Selbstnennung, Leser*innen-Einbindung, Evaluative LexikAbstract
Dieser Forschungsartikel befasst sich mit der eigenständigen Voice beim Schreiben von wissenschaftlichen Texten. An Universitäten herrscht bei Studierenden der Glaube, dass sie in ihren eigenen akademischen Texten ihre eigene Position verbergen oder durch sprachliche Mittel verschleiern sollen. Allerdings ist das Streben nach Objektivität nicht mit dem Verzicht der eigenen Meinung zu verwechseln. Die Verwendung von Voice beim Schreiben, kann Texte für Leser*innen verständlicher machen. Das Konzept von Voice kann helfen, das Lesen von wissenschaftlichen Texten nachvollziehbarer und verständlicher zu machen. Mit dieser Thematik wollen wir uns auseinandersetzen und verfolgen daher die Frage: Welche Elemente von Voice kommen in deutschsprachigen wissenschaftlichen Texten vor und lassen sich disziplinäre Unterschiede erkennen? Auf der Grundlage von verschiedenen Voice-Ausprägungen analysieren wir exemplarisch Artikel aus der Sozial- und Medienwissenschaft sowie der Geschichtswissenschaft. Wir sind zu den Ergebnissen gekommen, dass eine bewusste und korrekte Verwendung von Voice das Verständnis fördert und zum guten wissenschaftlichen Arbeiten beiträgt, weil die Transparenz gegeben ist. Disziplinäre Unterschiede waren bei unserer Untersuchung eindeutig zu erkennen.
Downloads
Veröffentlicht
Zitationsvorschlag
Ausgabe
Rubrik
Lizenz
Copyright (c) 2026 Martin Gessoni, Ante Pavkovic

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Keine Bearbeitungen 4.0 International.
Sofern nicht anders angegeben, sind die Inhalte dieses Journals ab Dezember 2025 lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Share Alike 4.0 International Lizenz (davor: CC-BY-ND 4.0). Das Copyright bleibt bei den Autor*innen.