Stress und Flexibilität. Befragung der Mitarbeiter*innen der Universitätsbibliothek und des Universitätsarchivs Wien zu den Auswirkungen des ersten Lockdowns auf deren Arbeitssituation

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.31263/voebm.v73i3-4.5337

Schlagworte:

Universität Wien, Universitätsbibliothek, Universitätsarchiv, COVID-19, Lockdown, Mitarbeiter*innenbefragung, Homeoffice

Abstract

Mit dem Inkrafttreten des Covid-19-Maßnahmengesetzes am 16. März 2020 veränderte sich auch an der Universitätsbibliothek der Universität Wien die Arbeitssituation von ca. 480 Mitarbeiter*innen schlagartig. Um herauszufinden, wie die Phase des Lockdowns empfunden wurde, führte die Stabstelle Innovation im Mai 2020 eine Online-Umfrage durch. Das Ergebnis verdeutlicht, wie heterogen diese Umstellung subjektiv empfunden wurde und welche Schwierigkeiten bei der Bewältigung eine Rolle spielten. Negative Faktoren wie beengte Wohnverhältnisse, zusätzliche Betreuungspflichten und mangelnde technische Infrastruktur, aber auch Einsamkeit und Isolation stehen positiven Umständen wie die Vorteile des Homeoffice (Ausschlafen, Einsparen der Arbeitswege) und größere Autonomie gegenüber. Die Untersuchung belegt, dass die Krise insgesamt relativ gut durch die Mitarbeiter*innen bewältigt werden konnte und der Bibliothek zu einem enormen Digitalisierungsschub in den Arbeitsabläufen verhalf. Sie zeigt aber auch Bereiche auf, in denen es Handlungsbedarf gibt.

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Literaturhinweise

Strategie der Universitätsbibliothek der Universität Wien 2020–2025: https://bibliothek.univie.ac.at/strategie.html

Universität Wien, Virtueller Rundgang in der Hauptbibliothek und in der Fachbereichsbibliothek Germanistik, Nederlandistik und Skandinavistik: https://bibliothek.univie.ac.at/virtueller_rundgang.html

Veröffentlicht

2020-12-29

Zitationsvorschlag

Mayer, A. (2020) „Stress und Flexibilität. Befragung der Mitarbeiter*innen der Universitätsbibliothek und des Universitätsarchivs Wien zu den Auswirkungen des ersten Lockdowns auf deren Arbeitssituation“, Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare, 73(3-4), S. 455–465. doi: 10.31263/voebm.v73i3-4.5337.