Literaturvermittlung – Digitale Literarizität, Literalität und Literaturproduktion Die Literaturdidaktik hat den Anforderungen eines integrativen handlungs- und prozessorientierten Medienunterrichts bereits vielfach Rechnung getragen. Auch die intensive Auseinandersetzung mit analogen und digitalen Medien findet etwa durch das Konzept der "Schule 4.0" Verankerung in den Klassenräumen. Im Zuge dieser Entwicklung und im Kontext veränderter medialer Erfahrungen scheint es den HerausgeberInnen der MEDIENIMPULSE besonders aktuell und notwendig, angesichts der Debatten zur Medienkompetenz die Frage nach der Rolle von Literarizität, Literalität und Literaturproduktion unter medialen Bedingungen erneut zu stellen. Dabei soll sich Literaturvermittlung die Frage nach ihren Mitteln, Zielen Möglichkeits- und Produktionsbedingungen nicht ohne den Blick auf die Krea(k)tivität des "poetischen Akts" (durchaus im Sinne H. C. Artmanns) stellen, der eine eminente Rolle in der Literatur und daher auch in Bildungsprozessen spielt. Lesen Sie weiter und blättern Sie rein!

Editorial