Editorial

Mediengeschichte im Spannungsfeld von Krieg, Erinnerung, Sozialisation und Digitalisierung

Autor/innen

  • Erik Koenen ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung, Universität Bremen
  • Christina Krakovsky Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationswissenschaft (CMC), Österreichische Akademie der Wissenschaften / Universität Klagenfurt
  • Eva Tamara Asboth Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationswissenschaft (CMC), Österreichische Akademie der Wissenschaften

Schlagworte:

editorial, open issue, media history

Abstract

Auch in dieser Ausgabe bietet die offene Sektion von medien & zeit Raum für vielfältige Perspektiven auf Mediengeschichte und Kommunikationsprozesse. Die vier Beiträge dieser Ausgabe eint ein zentrales Motiv: Medien als Akteur:innen gesellschaftlicher Transformation. Sie zeigen, wie Medien historische Ereignisse inszenieren, kollektive Erinnerungen prägen, soziale Ungleichheiten verstärken oder abmildern und wie sie selbst zum Gegenstand individueller und kollektiver Aushandlungen werden. Die Spannweite reicht von der antikapitalistischen und antimilitaristischen proletarischen Frauenpresse im deutschen Kaiserreich über visuelle Mediendarstellungen des Spanischen Bürgerkriegs (1936–1939) und die digitale Erinnerungskultur des Massakers von Srebrenica 1995 auf TikTok bis hin zur Mediensozialisation bildungsarmer Erwachsener in einer prä-digitalen Zeit.

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Veröffentlicht

2025-12-23

Zitationsvorschlag

Koenen, E., Krakovsky, C., & Asboth, E. T. (2025). Editorial: Mediengeschichte im Spannungsfeld von Krieg, Erinnerung, Sozialisation und Digitalisierung. Medien & Zeit. Kommunikation in Vergangenheit Und Gegenwart, 40(2), 2–3. Abgerufen von https://journals.univie.ac.at/index.php/mz/article/view/10050

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