Mitteilungen

CfA: "It's complicated. Social Struggles and the Entanglement of Political Participation and Fundamental Rights" (1/2025)

2022-11-25

Editors: Claudia Kraft (Vienna) and Tim Neu (Vienna)

Colleagues who are interested in the tense relationship between political participation and fundamental rights and who would like to shed light on this relationship from a praxeological perspective are invited to contribute articles to the 2025/1 issue of the Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (https://journals.univie.ac.at/index.php/oezg): short abstracts (approx. 5,000 characters including spaces) should be sent in until 31 December 2022 to claudia.kraft@univie.ac.at and tim.neu@univie.ac.at. If a proposal is accepted, authors will write a first draft of their paper by 30 April 2023. These drafts will be discussed at an authors’ workshop in Vienna (30 June – 1 July 2023). After submission of the final version of the texts at the end of 2023, they will undergo an external peer-review process.

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Aktuelle Ausgabe

Bd. 33 Nr. 2 (2022): Herrschaft und Gesellschaft im digitalen Spiel
Cover der OeZG 2/2022

Herausgeber*innen: Aurelia Brandenburg, Andreas Enderlin-Mahr und Regina Thumser-Wöhs

Der Band widmet sich der Darstellung und Verwendung von Begriffen und Konzepten historischer Gesellschafsformen und Herrschaftsformen wie Republik, Monarchie, Reich, Nation(alstaat) oder Demokratie, Diktatur, Aristokratie, Gilden usw. in digitalen Spielen. Zahlreiche Spiele nutzen Konzepte dieser Art, um eine bestimmte Historizität zu erzeugen, und greifen dabei nicht selten auf populäre Stereotypen zurück. Das hat in den vergangenen Jahren mehrfach für Diskussionen und Kontroversen in den Geisteswissenschaften und der medialen Öffentlichkeit gesorgt. Geschichte und ihre Konzepte wandeln besonders im Bereich der digitalen Spiele zwischen wissenschaftlichen Grundlagen, Übersetzung für die breite Öffentlichkeit und wirtschaftlich verwertbarer Marke. Hinzu kommt, dass die angewandten historischen und kulturellen Bezüge aufgrund der Eigenheit des Mediums häufig im Spannungsfeld zwischen Geschichtskonstruktion, virtueller Welterschaffung, Narrativen, Spielmechaniken und den Bedürfnissen sowie Ansprüchen der Konsument*innen stehen.
Die einzelnen Beiträge untersuchen, welche Rolle und Bedeutung Konzepte historischer Gesellschafts- und Herrschaftsformen bzw. sozialer und räumlicher Ordnung in ausgewählten digitalen Spielen haben, wie diese zur Konstruktion einer historischen, virtuellen Realität beitragen und welchen Stellenwert sie für die Spielmechanik und schlussendlich die Vermarktung einnehmen. Zeitlich erstreckt sich der Untersuchungszeitraum von der Antike bis in die Gegenwart – auf diese Weise werden diachrone Vergleiche ermöglicht.

Veröffentlicht: 2023-01-31

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Die Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (OeZG) besteht seit dem Jahr 1990. Sie veröffentlicht insbesondere Forschungsbeiträge zur Frauen- und Geschlechtergeschichte, Kulturgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Politikgeschichte sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte in deutscher und englischer Sprache. Sie erscheint dreimal im Jahr, meist in Themenbänden, gelegentlich auch in thematisch offenen Heften. Ihre Stärke ist es, theoretisch und methodisch innovative Zugänge mit historisch relevanten Themenstellungen und Debatten zu verbinden.
Seit 2020 erscheint die Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (OeZG) via OJS3 als Open Access Journal. Alle Ausgaben seit 1990 wurden eingearbeitet und an dieser Stelle zugänglich gemacht (Backlist). Aktuelle und alte Ausgaben der OeZG in gedruckter Form sind in Printform weiterhin über den StudienVerlag (bzw. im Buchhandel) erhältlich. Außerdem sind alle bisherigen Ausgaben (bis Jg. 30/H. 2/2019) auf der Website des Verlages auch digital verfügbar.