Zielsetzung, Publikationspolitik: Die Zeitschrift besteht seit 1990. Sie veröffentlicht innovative Beiträge in deutscher und englischer Sprache zur Frauen- und Geschlechtergeschichte, Kulturgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Sozialgeschichte, Wirtschaftsgeschichte und Politikgeschichte. Empirische Studien beziehen sich überwiegend auf den europäischen Raum, global vergleichende Studien sind willkommen. Wissenschaftskonzepte, Theorien und Forschungsmethoden werden in den Aufsätzen und auch in Gesprächen mit Forscher*innen, in Werkstattberichten aus laufenden Projekten und in Review-Essays diskutiert.

Die OeZG erscheint meist in Themenbänden, gelegentlich auch in thematisch offenen Bänden. Mittels Call for Papers werden Autor*innen für geplante Themenbände gesucht. Vorschläge für Themenbände und Manuskripte nimmt die Redaktion entgegen. Pro Jahr erscheinen drei Bände mit jeweils etwa 200 Seiten. Seit 2011 ist die OeZG im ERIH (European Refence Index for the Humanities) in der Disziplin History in die höchste Kategorie (Int 1) gereiht. Die Zeitschrift wird von der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und vom Kulturamt der Stadt Wien finanziell unterstützt.