Digitale Medien im elementaren musik- und tanzpädagogischen Bereich
Erkenntnisse aus der Praxis
DOI:
https://doi.org/10.21243/mi-01-26-04Schlagworte:
Tanzpädagogik, VolksschuleAbstract
Digitale Medien sind in der musik- und tanzpädagogischen Praxis allgegenwärtig, ihre Funktionen und pädagogischen Bedeutungen unterscheiden sich jedoch je nach Einsatzkontext deutlich. Der Artikel, der auf den Ergebnissen der Bachelorarbeit „Digitale Medien im elementaren musik- und tanzpädagogischen Bereich“ sowie auf Erfahrungen aus der anschließenden Berufspraxis basiert, untersucht dieses Spannungsfeld zwischen digitaler Selbstverständlichkeit und bewusster Zurückhaltung. Während digitale Werkzeuge in Planung, Organisation, Musikbearbeitung und Kommunikation unverzichtbar geworden sind, erfolgt ihr Einsatz im unmittelbaren Unterrichtsgeschehen gezielt und reduziert. Diese pädagogische Entscheidung reflektiert den spezifischen Charakter elementarer Musik- und Tanzpädagogik, deren Kern in körperlicher Präsenz, Resonanz und sozialer Interaktion liegt. Die COVID-19-Pandemie wirkte dabei als Katalysator: Sie machte das Potenzial, aber auch die Grenzen digitaler Formate sichtbar und führte zur Ausbildung neuer, eigenständiger Lehrangebote im digitalen Raum. Der Beitrag plädiert für einen reflektierten, situationsabhängigen Umgang mit digitalen Medien, der deren Nutzen als unterstützendes Werkzeug anerkennt, ohne die analogen Qualitäten ästhetischer und sozialer Lernerfahrungen aus dem Blick zu verlieren.
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