Das Ende der Erziehung?
Was die alte Welt von Australiens Medienverboten lernen kann
DOI:
https://doi.org/10.21243/mi-04-25-11Schlagworte:
medienerziehung, Medienpädagogik, medien und schule, bildungspolitik, social media, digitale schule, digitale medienbildung, mediensozialisation, interviewAbstract
Derzeit wird in den deutschsprachigen Ländern – wie in vielen anderen Ländern – ein Handyverbot an Schulen sowie ein Social-Media-Verbot für Kinder beziehungsweise eine Altersgrenze für Jugendliche diskutiert. Während Österreich seit 2025 ein bundesweites Handyverbot für die ersten acht Schulstufen eingeführt hat, setzen in der Schweiz vor allem einzelne Kantone auf restriktivere Regelungen, gestützt durch eine breite gesellschaftliche Zustimmung. In beiden Ländern wird – ebenso wie in Deutschland – über stärkere Regulierungen und technische Altersverifikationen in sozialen Medien diskutiert. Diese Diskussionen stehen exemplarisch für die wachsende Verunsicherung im Umgang mit digitalen Medien in Kindheit und Jugend – und zugleich für die Frage, ob Reglementierungen an die Stelle pädagogischer Auseinandersetzung treten sollen.
Ein Blick nach Australien, das als eines der ersten Länder weltweit weitreichende Handy- und Social-Media-Verbote eingeführt hat, kann helfen, diese Entwicklungen im deutschsprachigen Raum kritisch einzuordnen. Just dieses Ziel verfolgt der vorliegende Beitrag.
Literaturhinweise
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