Wo gestört wird, erscheinen die Spuren
DOI:
https://doi.org/10.21243/mi-26-02-23Schlagworte:
Spuren, Phänomenologie, Mensch-Maschine-Interaktion, MedienanthropologieAbstract
Der Artikel untersucht die algorithmisch gestützte Kommunikation aus der phänomenologischen und medienwissenschaftlichen Perspektive. Die phänomenologische Diskussion über die dynamische Relation zwischen den digitalen Artefakten und den Nutzenden bei den Medienpraktiken und die medientheoretische Analyse über die Medialität nehmen das Moment der Störung, das erlebte Widerfahrnis bei der Mensch-Maschine-Interaktion in den Blick. Die Störung wird im Artikel konstitutive Bedeutung zugeschrieben. Das Erfahren der Störung ermöglicht das Spüren der Medialität des Algorithmus, regt an, über die Mitteilbarkeit in der scheinbaren Unmittelbarkeit bei der medialen Vermittlung zu reflektieren. Im Moment der Störung gehen die Nutzenden durch Umbrüche hindurch und bereichern ihre Handlungsräume individuell, indem sie sich immer neu (um)orientieren.
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