Non scholae, sed vitae discimus!

Medienbildung ist wichtig!

  • Ursula Mulley
  • Barbara Zuliani
Schlagworte: e-learning, mobile, mobile learning, app, tablet, digitale medien, neue medien

Abstract

"We want our young people exposed to ICT in school from the very beginning, and we want teachers who are confident to share their knowledge", mit diesen Aussagen der EU-Kommissarin for Education, Nellie Kroes (Europäische Kommision, 2013), wird deutlich, dass LehrerInnen aufgefordert sind, den ihnen anvertrauten Kindern einen sinnvollen Umgang mit Medien nahe zu bringen. Wie wichtig das Ausbilden dieser Fähigkeiten und das Erwerben der Kenntnisse in diesem Bereich ist, kann durch die Tatsache, dass die Europäische Union digitale Kompetenz zu einer der acht Schlüsselkompetenzen zählt und von der Europäischen Kommission in ihrer "Digitalen Agenda" (Europäische Kommission, 2006) nachweislich eingefordert wird, erkannt werden. Studien, wie beispielsweise die 3. Oö. Kinder-Medien-Studie (Oö. Kinder-Medien-Studie, 2012) belegen, dass Kinder bereits vor dem Schuleintritt mit neuen Technologien und dem Internet Erfahrungen sammeln. Diese Erkenntnisse führen zur Fragestellung, welche Maßnahmen im schulischen Kontext gesetzt werden müssen, um SchülerInnen im Bereich der Medienbildung zu unterstützen und auf den individuellen und kollektiven Habitus im Bereich der Medienbildung einzugehen. Eine Arbeitsgruppe mit ExpertInnen (digi.komp, 2013a) erstellte im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur zu diesem Zweck einen Referenzrahmen für digitale Kompetenzen für SchülerInnen des Primarbereichs. Dieses digitale Kompetenzmodell mit zahlreichen Anwendungsbeispielen ermöglicht allen SchulpartnerInnen in Österreich eine Orientierung beim Arbeiten mit "Neuen" Medien. Es soll SchülerInnen dazu befähigen, dass sie am Ende der vierten Schulstufe Kompetenzen im Bereich der ICT aufweisen.
Veröffentlicht
2013-12-23
Zitationsvorschlag
Mulley, U., & Zuliani, B. (2013). Non scholae, sed vitae discimus!. Medienimpulse, 51(4). Abgerufen von https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/mi594